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Regenbogen – mehr als nur ein Wetterphänomen

Am Himmel über der Insel Usedom bei Trassenheide ist ein Regenbogen zu sehen

Regenbogen – mehr als nur ein Wetterphänomen

Wenn ein Regenbogen am Himmel erscheint, bleiben die meisten Leute stehen und staunen. Er zieht Wissenschaftler:innen und Künstler:innen in seinen Bann, steckt voller Mythen und Geschichte(n). Anita Horn geht der Faszination für den Regenbogen nach.

Gleichzeitig Regen und Sonne sind nötig, damit ein Regenbogen entstehen kann. Das Sonnenlicht wird dabei im Regentropfen gebrochen, zurückgeworfen und von unseren Augen als verschiedenfarbiges Licht wahrgenommen: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Der Naturforscher Isaac Newton entdeckte diese sieben Spektralfarben schon im 17. Jahrhundert. In der heutigen Wissenschaft sprechen Forscher zunehmend von sechs statt sieben Farben, die im Regenbogen aufeinander folgen.

Die Farben des Regenbogens zeigen sich durch Reflektion auf einem Blumentopf

Auch auf einem Blumentopf kann sich ein Regenbogen zeigen.

Aber warum spricht man eigentlich von einem Bogen? In Wirklichkeit handelt es sich um einen geschlossenen Kreis – das sieht man auf einem Foto aus dem All vom Kölner Astronauten Alexander Gerst. Ob Kreis oder Bogen: der Regenbogen spielt in der Menschheit schon immer eine Rolle: in der griechischen Mythologie, in der Musik, aber auch ganz aktuell in der Corona-Pandemie als Symbol für Durchhaltevermögen und Solidarität. Während der Fußball-Europameisterschaft im Sommer sorgten die Regenbogenfarben indes für große Diskussionen zu Homosexualität und Antidiskriminierung.

Autorin: Anita Horn

Redaktion: Beate Wolff

Regenbogen – mehr als nur ein Wetterphänomen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 13.10.2021 22:18 Min. Verfügbar bis 13.10.2022 WDR 5 Von Anita Horn


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