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Marlis Schaum im Porträt

Cyber-Kriminalität im Krankenhaus

Finger, die beinahe die Tastatur von einem Laptop berühren

Cyber-Kriminalität im Krankenhaus

Digitalisierung gehört heute ganz selbstverständlich zu moderner Medizin. Doch sie birgt auch Gefahren. Krankenhäuser können ins Visier von Internetkriminellen geraten, die deren IT stören, manipulieren oder im schlimmsten Fall sogar lahmlegen könnten.

Wenn wir ins Krankenhaus kommen, dann wird als erstes unsere Versicherten-Karte durch ein Lesegerät gezogen. Alles, was wir dem Arzt über unsere Beschwerden erzählen, wird direkt in einen Computer eingetippt. Ebenso wie die Untersuchungsergebnisse. Und längst gibt es auch Computer-Programme, die den Arzt bei seiner Diagnose unterstützen. Doch diese Praxis birgt auch Gefahren.

In ganz Deutschland sind Kliniken schon Opfer von Internetkriminellen geworden. Erst im September hat es drei Kliniken in um Bremerhaven getroffen. Der bisher schlimmste Fall aber hat sich in Nordrhein-Westfalen zugetragen, 2016 im Lukaskrankenhaus in Neuss. Er zeigt auf dramatische Weise, welche Nebenwirkungen die Vernetzung Krankenhaus mit sich bringen kann – für den Betrieb der Klinik und die Patienten. Experten für Cybersicherheit warnen: Dass Risiko, dass sich ein solcher Vorfall wiederholt, ist groß, berichtet Henning Steiner.

Redaktion: Beate Wolff

Cyber-Kriminalität im Krankenhaus

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 25.10.2018 | 20:24 Min.

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