Chöre in der Coronakrise

Archivbild: Ein Gospelchor auf der Bühne, vor der Corona-Krise

Chöre in der Coronakrise

Corona und die Folgen – gerade Chöre können davon ein Lied singen. Oder eben nicht. Denn gemeinsame Proben finden nicht statt, Konzerte fallen aus. Wie erleben Sänger*innen diese Zeit? Schaffen sie es, ihrer Leidenschaft trotzdem nachzugehen?

Singen macht glücklich und stärkt das Immunsystem. Die Coronapandemie macht Singen aber auch gefährlich. Zumindest in der Gruppe, dicht gedrängt, mit vielen Menschen zusammen. Chorproben sind schon zu Super-Spreading-Ereignissen geworden, denn das Coronavirus überträgt sich mittels Tröpfchen und sogenannter Aerosole. Das sind feine Schwebeteilchen, die beim Sprechen, besonders beim lauten Sprechen und erst recht beim Singen mit der Atemluft ausgestoßen werden. In geschlossenen Räumen sammeln sich die Aerosole, wodurch die Infektionsgefahr steigt.

Für die vielen Chöre im Land heißt das: Es besteht weiterhin Unsicherheit und es gilt, vorsichtig zu sein. Proben sind zwar eingeschränkt wieder möglich, aber nur mit strengen Hygieneregeln. Wie gehen Chöre mit dieser Situation um?

Autorin: Silke Tornede

Redaktion: Beate Wolff

Chöre in der Coronakrise

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 24.07.2020 20:31 Min. Verfügbar bis 23.07.2021 WDR 5 Von Silke Tornede


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