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Chinas Wirtschaft nach Covid-19

Menschen mit und ohne Mund-Nasen-Schutz in einer Fußgängerzone in Shanghai, China, am 9. August 2020

Chinas Wirtschaft nach Covid-19

Trotz niedriger Infektionszahlen steckt Chinas Wirtschaft in der Krise. Die Staatsführung setzt auf neue Konzepte. Ausländische Fachkräfte dürfen aber noch nicht einreisen. Axel Dorloff und Steffen Wurzel berichten aus Beijing und Shanghai.

Bei der Bekämpfung des Coronavirus hat China anscheinend das Schlimmste erst einmal überstanden. Aus dem Ursprungsland der Pandemie werden kaum noch neue Infektionen gemeldet. In Fabriken und Büros wird wieder gearbeitet. Auch deutsche Unternehmen versuchen, zu einem normalen Arbeitsalltag in China zurückzukehren. Dabei gibt es einige Schranken. So hat die chinesische Regierung für ausländische Arbeitskräfte ein striktes Einreiseverbot verhängt. Deutsche Ingenieure und Fachkräfte dürfen bis auf weiteres nicht einreisen. Die Angst vor eingeschleppten Infektionen ist groß.

Landesweit gibt es eine spürbare, auch wirtschaftliche Unsicherheit in der Bevölkerung. Im Zuge der Viruskrise haben viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Die Staats- und Parteiführung versucht deswegen, demonstrative Zuversicht zu verbreiten und setzt dabei auch auf durchaus originelle Wirtschaftskonzepte. Private Straßenhändler, die viele Jahre politisch und bürokratisch bekämpft wurden, erleben in diesen Krisenzeiten einen überraschenden Aufschwung.

Autoren: Axel Dorloff und Steffen Wurzel

Redaktion: Moritz Folk

Chinas Wirtschaft nach Covid-19

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 12.08.2020 20:37 Min. Verfügbar bis 11.08.2021 WDR 5 Von Steffen Wurzel ;Axel Dorloff


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