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Freiwilligendienst – Ausländer:innen in Deutschland

Maiama Jabbie aus Gambia absolviert ein freiwilliges Jahr in Bielefeld an einer Schule für Menschen mit Behinderung.

Freiwilligendienst – Ausländer:innen in Deutschland

Seit zehn Jahren gibt es den Bundesfreiwilligendienst: Junge Leute arbeiten für ein Taschengeld in sozialen Einrichtungen. Das können auch Freiwillige aus so genannten "Entwicklungsländern" bei uns machen. Robert B. Fishman hat einige getroffen.

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Internationale Freiwillige bauen in Afrika Wasserleitungen und Schulhäuser in Südamerika. Oder sie servieren lernbehinderten Menschen in Ostwestfalen das Mittagessen und spielen mit Kita-Kindern. Das Weltwärts-Programm lädt Freiwillige aus Lateinamerika und Afrika nach Deutschland ein. 2020 sind rund 500 junge Menschen aus "Entwicklungsländern" nach Deutschland gekommen. Einer Umfrage zufolge sind 94 Prozent von ihnen mit ihrem Einsatz zufrieden.

Dazu gehört Ana López aus Mexiko. Sie hat in Deutschland die Waldpädagogik kennengelernt und will die Ideen der Nachhaltigkeit mit nach Hause nehmen. Maiama Jabbie aus Gambia hat erst in Bielefeld erfahren, dass es Schulen für Menschen mit Behinderung gibt. Jetzt will sie in Deutschland Krankenschwester werden. Ihr Vorgänger, der Mosambikaner Edmercio Ricardo, ist diesen Weg schon gegangen. Im Oktober hat er seine Ausbildung zum Kranken- und Altenpfleger begonnen. Deutsch spricht er inzwischen fast fließend – dank der Menschen, die hier an ihn geglaubt und ihn unterstützt haben.

Autor: Robert B. Fishman

Redaktion: Chris Hulin

Freiwilligendienst – Ausländer:innen in Deutschland

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 26.11.2021 17:20 Min. Verfügbar bis 25.11.2022 WDR 5 Von Robert B. Fishman


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