Eine Frau schläft in einem Zug mit einem Buch in der Hand

Buch und Bahn: Vom Lesen auf der Fahrt

Wer durch die Abteile eines Zuges geht, entdeckt sie überall: Menschen mit geneigtem Kopf. Wer nicht auf sein Handy starrt, ist in Lektüre vertieft – in Zeitungen, Sachbücher oder Romane. Guido Meyer hat nachgeforscht, was in NRW im Zug alles gelesen wird.

Ob Ratgeber, Zeitschrift, Belletristik oder harte Kost – so unterschiedlich die Lektüre ist, so verschieden sind die Gründe, warum Reisende während der Fahrt lesen.

Für manche ist eine Zugfahrt eine willkommene Gelegenheit, sich in andere Welten hineinzulesen. Das monotone Rattern im Hintergrund, die als ungestört empfundene Einsamkeit inmitten einer anonymen Gesellschaft Mitreisender und ein paar Stunden Zeit zwischen A und B machen den Zug für sie zum idealen Ort zum Lesen.

Für andere ist das Lesen eine gute Möglichkeit, ihre Umgebung auszublenden: das erzwungene Verweilen auf engstem Raum, das Mithörenmüssen der Gespräche und Telefonate der Mitreisenden und natürlich der Krach und das Geruckel der Waggons.

Autor: Guido Meyer

Redaktion: Beate Wolff

Buch und Bahn: Vom Lesen auf der Fahrt

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 13.07.2022 19:21 Min. Verfügbar bis 13.07.2023 WDR 5 Von Guido Meyer


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