Beirut – Ein Jahr nach der Explosion

Zerstörtes Haus in einer kleinen Beiruter Straße

Beirut – Ein Jahr nach der Explosion

Es ist der 4. August 2020, 18:08 Uhr. Im Hafen von Beirut explodieren hunderte Tonnen Ammoniumnitrat, die halbe Stadt liegt in Schutt und Asche. Wie geht es den Beirutis, wie der Stadt, wollte Luisa Meyer nach einem Jahr wissen.

Es ist eine der größten nicht-nuklearen Explosionen weltweit. Über 200 Menschen sterben, Tausende sind verletzt, Hunderttausende verlieren ihr Zuhause. Und nichts ist mehr wie zuvor in Beirut. Jede:r Beiruti kann berichten, wo er oder sie zum Zeitpunkt der Explosion war.

WDR-Autorin Luisa Meyer hat selbst knapp zwei Jahre in Beirut gelebt. Ein Jahr nach der Explosion besucht sie die Stadt, um herauszufinden: Was hat die Explosion langfristig verändert, bei den Menschen und in den Straßenzügen? Wie viel ist noch sichtbar und spürbar von der Katastrophe? Wie groß ist das kollektive Trauma? Wie lief die juristische und politische Aufarbeitung? Vor allem geht es darum, wie Menschen auf unterschiedliche Art und Weise ihre Stadt wieder aufgebaut haben. Zu Wort kommen Menschen, die ihr Zuhause verloren und wiedergewonnen haben. Eine Studentin, die ein Archiv mit Berichten von Überlebenden aufbaut. Und eine Mutter, die eine Kunstausstellung ihrer bei der Explosion verstorbenen Tochter zu Ende bringt.

Autorin: Luisa Meyer

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Beirut – Ein Jahr nach der Explosion

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 04.08.2021 20:56 Min. Verfügbar bis 04.08.2022 WDR 5 Von Luisa Meyer


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