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Auf den Spuren von Hemingway in Paris

Hemingway und drei Damen vor der Buchhandlung "Shakespeare and Company"

Auf den Spuren von Hemingway in Paris

Vor 100 Jahren, im Dezember 1921, zog Ernest Hemingway nach Paris. Mitten in den "Goldenen Zwanzigern" fand der bedeutende Schriftsteller dort sieben Jahre lang Inspiration. Tom Noga blickt auf diese für Hemingway prägende Zeit zurück.

Ernest Hemingway war einer der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er hat Bestseller geschrieben: "Fiesta", "In einem anderen Land" und nicht zuletzt "Der alte Mann und das Meer". Für diesen Roman, eigentlich eine Novelle, hat er 1954 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Hemingway hat die Literatur revolutioniert: mit seinem direkten, schnörkellosen Stil.

Seine ersten Kurzgeschichten hat Hemingway fern seines Heimatlands, der USA, geschrieben: in Paris, das in den wilden Zwanzigerjahren ein künstlerischer Schmelztiegel war. "Das Leben war seine Schule und Paris seine Hochschule", sagt der Hemingway-Experte Wolfgang Stock. Hemingway lebte sieben Jahre lang in Montparnasse, dem Künstlerviertel am linken Ufer der Seine.

Autor: Tom Noga

Redaktion: Heiko Hillebrand

Auf den Spuren von Hemingway in Paris

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 02.12.2021 20:47 Min. Verfügbar bis 01.12.2022 WDR 5 Von Tom Noga


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