Klein-Athen in Düsseldorf

 70. Internationale Grüne Woche in Berlin an einem Stand Griechenlands.

Klein-Athen in Düsseldorf

Seit den 50er Jahren ist Düsseldorf Ziel für Griechen, die sich in der Ferne eine bessere Zukunft erhoffen. Die zweite – während der Diktatur - und dritte Welle nach der Finanzkrise ist auch längst angekommen. Wirklich?

Zuerst kamen die sogenannten Gastarbeiter, die mit ihrer Arbeitskraft Teil des deutschen Wirtschaftswunders wurden. Dann, während der Militärdiktatur, kamen viele Akademiker ins Land. Und heute gibt es beides: Arbeiter und Ärzte. Doch die Chancen, die sie hier haben, sind von Grund auf verschieden. Wer gebildet ist und die Sprache schnell lernt, der hat gute Chancen. Für alle anderen ist die Situation hier oft nicht besser als in ihrer Heimat. Und so geben manche ihren Traum von einer besseren Zukunft schon am Bahnhof auf.

Die, die bleiben, müssen sich mit dem Leben in der Fremde arrangieren. Sie treffen hier auf Deutsche, die sie sonst nur als Urlauber oder als Feindbild aus den Medien kennen. Und sie begegnen den Griechen, die schon seit Generationen in Düsseldorf leben. Beides ist oft nicht leicht. Volker Hein hat griechische Einwanderer in Düsseldorf besucht, in der zweitgrößten Community von Griechen in Deutschland.

Autor: Volker Hein
Redaktion: Ursula Daalmann

Klein-Athen in Düsseldorf

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 22.11.2017 | 24:55 Min.

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