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Amazonas-Urwald in Gefahr

Ivo Marusczyk mit einem Forscher im Regenwald

Amazonas-Urwald in Gefahr

Deutsche Forscher entdecken im Urwald von Peru noch immer neue Arten. Doch anders als ihr Vorbild Alexander von Humboldt arbeiten sie gegen die Zeit – im Amazonasgebiet schreitet die Zerstörung des Lebensraums zu schnell voran.

Der Amazonas-Regenwald brennt, Holzfäller und Goldschürfer dringen in die Wälder vor, Rinderweiden und Palmöl-Plantagen breiten sich aus. Das gilt nicht nur in Brasilien, sondern auch für Nachbarländer wie Peru, auch wenn dort kein rechtsradikaler Präsident rücksichtslos die Interessen der Agrarindustrie vertritt.

Im Schutzgebiet von Panguana leben mehr Vogelarten und mehr Fledermäuse als in ganz Deutschland – dabei ist das Gebiet der Forschungsstation im Urwald von Peru nur 14 Quadratkilometer groß. Hier setzen deutsche Biologen bis heute die Arbeit des Universalgelehrten Alexander von Humboldt fort, der am 14. September 250 Jahre alt geworden wäre. Doch mittlerweile arbeiten die Forscher gegen die Zeit. Sie wissen nicht, ob sie die Vielfalt des Lebens noch erfassen können, solange der Wald halbwegs intakt ist.

Autor: Ivo Marusczyk

Redaktion: Gundi Große

Amazonas-Urwald in Gefahr

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 16.09.2019 18:39 Min. Verfügbar bis 12.09.2020 WDR 5 Von Ivo Marusczyk

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