Live hören
Jetzt läuft: Tango prisionero von Alma Oscura
23.03 - 07.00 Uhr ARD Infonacht

Ganz bei sich – Die Kunst des Alleinseins

Eine Frau mit langen brauen Haaren in der Rückansicht sitzt auf einem Balkon.

Ganz bei sich – Die Kunst des Alleinseins

Physische Distanz ist während der Corona-Pandemie geboten. Für viele Menschen bedeutet das viel Zeit, in der sie alleine sind. Welche Ängste das Alleinsein umgeben, wie es sich meistern lässt und welche Chancen es bietet.

Soziale Distanz, Isolation, Quarantäne: Um die Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Coronavirus und der Lungenkrankheit Covid-19 zu verlangsamen, halten Menschen sich derzeit viel räumlich voneinander getrennt auf. Viele Menschen sind nun mit dem Alleinsein konfrontiert. Wer nur sich selbst als Gesellschaft hat, ist dazu gezwungen, sich mit seinem Ich auseinanderzusetzen. Etwas, das im hektischen Alltag umgeben von vielen Menschen, untergehen kann. Moderne Kommunikationstechnologien ermöglichen es Menschen, sich konstant zerstreuen und sich vernetzen zu können. Das Alleinsein kann auch eine Möglichkeit für innere Einkehr sein. Sie ermöglicht dem Geist Durchdringung und Vertiefung. Doch welche Gefahren bietet es, wenn Menschen sich zu sehr daran gewöhnen, auch ohne Kumpanen auskommen zu können? Schließlich sind Menschen soziale Wesen. Wie lassen sich Einsamkeit, Isolation und Zurückgezogenheit voneinander differenzieren?

Autorin: Claudia Heissenberg

Redaktion: Gundi Große

Ganz bei sich – Die Kunst des Alleinseins

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 16.04.2020 18:45 Min. Verfügbar bis 16.04.2021 WDR 5 Von Claudia Heissenberg


Download