Das Phänomen Umwelttrauer

Eine Frau sitzt zusammengekauert auf einer Bank

Das Phänomen Umwelttrauer

Die Klimakrise kann psychisch krank machen. "Umwelttrauer", "Ecological Grief" und "Climate Grief" heißt dieses Phänomen, das bei den Inuit empirisch untersucht wurde. Wie kann man gesund mit den Gefühlen umgehen, die die Klimakrise auslösen?

Die Wissenschaft warnt vor der Klimakrise, die Prognosen sind düster. Kein Wunder, dass manche Menschen mit Sorge oder sogar Verzweiflung reagieren. Es ist der Hitzesommer 2019, der bei WDR-5-Autorin Lisa Rauschenberger einen Schalter im Kopf umlegt: Plötzlich wirken die Schlagzeilen über die Klimakrise bedrohlich. Sie macht sich Sorgen um die Zukunft – vor allem wegen ihrer kleinen Tochter.

Angst und Sorge wegen des Klimawandels – dazu gibt es in Deutschland bisher noch keine Forschung. In Amerika dagegen sind Begriffe wie "Ecological grief" (Umwelttrauer) oder "Climate Grief" (Klimatrauer) schon viel gängiger.

Lisa Rauschenberger fragt sich: Wie gehe ich mit diesen Gefühlen um? Sie spricht mit einer Wissenschaftlerin, die über Umwelttrauer bei Inuit in Kanada forscht. Sie fragt einen Wissenschaftler, der sich tagtäglich mit den möglichen Folgen des Klimawandels auseinandersetzt und sie trifft eine Umweltaktivistin, die es geschafft hat, die Angst vor der Klimakrise in etwas Positives umzuwandeln.

Autorin: Lisa Rauschenberger

Redaktion: Jessica Eisermann

Das Phänomen Umwelttrauer

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 21.11.2019 20:30 Min. Verfügbar bis 19.11.2020 WDR 5 Von Lisa Rauschenberger

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