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Nachhaltiges Leben im Praxistest

Hände halten einen Globus

Nachhaltiges Leben im Praxistest

In Sonntagsreden und auf der Straße ist viel von Nachhaltigkeit und Ressourcen schonen die Rede. Aber wie schwer ist das eigentlich im Alltag? Unsere Autorin Renate Dobratz hat bei einem wissenschaftlichen Test mitgemacht.

Fast zwölf Tonnen CO2 verursachen wir mit unserem Lebensstil in Deutschland pro Person und Jahr. Bis 2050 soll sich das auf eine Tonne reduzieren, damit die Erderwärmung nicht völlig aus dem Ruder läuft. Doch wie soll das gehen?

Viele Haushalte wirtschaften bereits mit hohem ökologischem Bewusstsein. Aber nützen all die Bemühungen im Alltag überhaupt etwas,und was spart wie viel CO2 ein? Unsere Autorin hat das als Teilnehmerin getestet - bei einem internationalen Forschungsprojekt des Instituts für Klima, Umwelt und Energie in Wuppertal: Zusammen mit anderen Haushalten hat sie den so genannten "Sustainable Lifestyles Accelerator" in einer ersten Runde mitgemacht.

Die Teilnehmenden haben ihren aktuellen CO2-Fußabdruck ausgerechnet. Außerdem entwickeln sie wissenschaftlich begleitet ein Zukunftsszenario mit Einsparmaßnahmen für die nächsten zehn bis 30 Jahre. Ihre Erfahrungen dabei fließen in die Entwicklung eines Portals im Internet ein. Ziel des Projektes ist es, mindestens 70.000 Haushalte weltweit dazu zu motivieren, ihren Ressourcenverbrauch zu überprüfen und spielerisch-strategisch zu verbessern.

Informationen für Projektinteressierte

Das Wuppertal-Institut sucht zur Zeit weitere Haushalte, die den Prototypen des "Sustainable Lifestyles Accelerators" ausprobieren wollen. Wer an dieser zweiten Projektphase Interesse hat, kann sich unter folgender Adresse melden: mitmachen@suslife.info

Weitere Informationen, auch aus den Partnerländern, unter www.suslife.info oder auf facebook.

Autorin: Renate Dobratz

Redaktion: Heiko Hillebrand

Stand: 26.11.2019, 12:40