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Personalmangel auf Kinder-Intensivstationen

Symbolbild: Säuglingshand mit Infusion

Personalmangel auf Kinder-Intensivstationen

Kindern mit einem angeborenen Herzfehler kann heute gut geholfen werden, der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte ist immens. Doch immer öfter müssen Krankenhäuser kleine Patient*innen abweisen – weil auf den Intensivstationen qualifiziertes Pflegepersonal fehlt.

Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 7.000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Während früher nur wenige überhaupt ihren ersten Geburtstag erlebten, werden heute fast alle erwachsen. Möglich machen das besonders qualifizierte Kinderkardiolog*innen, Kinderherzchirurg*innen, Anästhesist*innen – und die Pfleger*innen auf den Kinder-Intensivstationen. Gerade von letzteren gibt es jedoch viel zu wenige, mit verheerenden Folgen für die betroffenen Familien.

Nicht nur in Corona-Zeiten sind bedrohliche Lücken in der deutschen Gesundheitsversorgung erkennbar. Ausgerechnet die Kinder-Intensivstationen schlagen regelmäßig Alarm, weil ihnen das Pflegepersonal fehlt. Immer wieder kommt es vor, dass Krankenhäuser kleine Patient*innen abweisen müssen. Denn wenn zu wenig Pflegekräfte auf der Station sind, müssen Intensivbetten gesperrt werden. Das bedeutet: Der OP-Saal, die Herzlungenmaschine, die Ärzt*innen – alles steht bereit und dennoch können Kinder in Not nicht operiert werden. Dabei zählt oft jeder Tag. Cornelia Schäfer hat mit Ärzt*innen, Pflegekräften und Eltern über die prekäre Lage auf den Kinder-Intensivstationen gesprochen.

Autorin: Cornelia Schäfer

Redaktion: Lioba Werrelmann

Notstand auf Kinderherz-Intensivstationen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 25.03.2021 21:18 Min. Verfügbar bis 24.03.2022 WDR 5 Von Cornelia Schäfer


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