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Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung

 Erika Steinbach, Leiterin der Desiderius-Erasmus-Stiftung, mit den AfD-Politikern Alexander Gauland und Kay Gottschalk

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung

Zieht die AfD nach der Bundestagswahl erneut in den Deutschen Bundestag ein, hat sie Anspruch auf Steuermillionen für ihre parteinahe Desiderius-Erasmus-Stiftung. Doch gegen eine solche staatliche Förderung regt sich Widerstand.

Kritiker:innen außerhalb der AfD befürchten einen Rechtsruck im Bildungswesen. "Die Aktivitäten der Stiftung zielen darauf ab, das demokratische Fundament unserer politischen Ordnung zu zerstören", heißt es exemplarisch in dem Aufruf "Keine Minute warten im Kampf gegen Rechts – Manifest für die Zivilgesellschaft und die politische Bildung". Der Ende Juni 2021 veröffentlichte Protest wird von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen getragen.

Die Parteistiftung der AfD hingegen fühlt sich durch die Vorwürfe diffamiert. Bei einer Pressekonferenz Anfang Juli verteidigte Erika Steinbach, die Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung, deren Arbeit. „Radikales, rassistisches und extremistisches Gedankengut, gleich welcher Richtung auch immer, hat in unserer Stiftung keinen Platz.“

Unser Autor Ingo Zander wollte die Arbeit und die Köpfe der AfD-nahen Parteistiftung näher kennenlernen. Das Feature informiert über den Hintergrund der Auseinandersetzung um und innerhalb der Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Autor: Ingo Zander

Redaktion: Valentina Dobrosavljević

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 03.09.2021 21:39 Min. Verfügbar bis 02.09.2022 WDR 5 Von Ingo Zander


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