Unerlaubte Begegnungen

Russische Soldaten in einer Fussgaengerzone in Halle in der Wendezeit, aufgenommen im Sommer 1990.

Unerlaubte Begegnungen

Manche Kinder wissen bis heute nicht, dass ihr Vater Soldat der Sowjetarmee war. Niemand sprach über die gemeinsamen Kinder der Soldaten und der ostdeutschen Frauen. Selbst die Mütter machten ein Geheimnis daraus, manche bis heute.

In der DDR waren eine halbe Million Sowjetsoldaten stationiert. Sie lebten abgeschottet in den Garnisonen, die über das ganze Land verteilt waren. Dennoch trafen sich die Soldaten manchmal mit ostdeutschen Frauen. Das blieb in einigen Fällen nicht ohne Folgen, es kamen Kinder von Sowjetsoldaten zur Welt. Noch heute verheimlichen manche Mütter die Identität der Väter - selbst ihren Kindern gegenüber. Es ist schwer, solche "Russenkinder" zu finden, die es in allen Jahrgängen bis in die 1990er Jahre hinein geben muss. Es erscheint aussichtlos, mit ihren Müttern zu sprechen. Im Feature erzählen drei Kinder, deren Väter sowjetische Soldaten waren, über ihre Erfahrungen und die Suche nach ihren Wurzeln.

Autoren: Thomas Klug und Philipp Buder

Redaktion: Jessica Eisermann / Valentina Dobrosavljevic

Unerlaubte Begegnungen - Kinder von Rotarmisten und deutschen Fr

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 11.01.2018 | 20:10 Min.

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