Sport und Industriegeschichte: Mit dem Rad entlang der Ruhr

Sport und Industriegeschichte: Mit dem Rad entlang der Ruhr

Über 800.000 Radfahrer sind im Jahr auf dem Ruhrtalweg unterwegs. Laut ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, ist er der drittbeliebteste Flussradweg Deutschlands, auch wegen der Industriegeschichte, die hier erzählt wird. 

Die Mündung der Ruhr in Duisburg

In Duisburg-Ruhrort mündet die Ruhr in den Rhein. Hier beginnt der Ruhrtalradweg.

In Duisburg-Ruhrort mündet die Ruhr in den Rhein. Hier beginnt der Ruhrtalradweg.

Hier gründete Auges Thyssen sein Stahlunternehmen: Schloss Styrum mit dem Wasserturm aus dem späten 19. Jahrhundert.

Mit solchen Stollen hat der Kohlebergbau im Ruhrgebiet begonnen. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden sie waagrecht in die Hänge an der Ruhr getrieben.

Gigantisch: Der Hochofen der Henrichshütte in Hattingen wuchtet sich 45 Meter in die  Höhe – das entspricht einem 15-stöckigen Haus. Er hat jeden Tag 1.800 Tonnen Roheisen produziert.

Das Stichloch in der Mitte des Hochofens wurde alle zwei Stunden aufgebohrt. Durch die Rinne im Vordergrund floss das glühend heiße Roheisen.

Eingang zum ursprünglichen Stollen der Zeche Nachtigall in Witten. Der Stollen ist 150 Meter lang.

Lokalkolorit: Immer wieder fährt man auf dem Ruhrtalradweg an alten Kohlenwagen vorbei. Mal dienen sie als Blumenbeet, mal enthalten sie Steine.

Das Hagener Freilichtmuseum ist alten Handwerkskünsten des 18. und 19. Jahrhunderts gewidmet. Blick auf eines der Dörfer, aus denen das Museum besteht.

Stefan Austermann wirft die Feuerstelle in der Schmiede im Hagener Freilichtmuseum an. Die Schmiede stand einst in Winterberg.

Die Altstadt Arnsbergs liegt auf einem Hügel. Im Vordergrund der 1778/79 erbaute Maximilianbrunnen, im Hintergrund der Glockenturm, ein Teil der früheren Stadtmauern.
            

Das Sauerlandmuseum befindet sich im Landsberger Hof, der 1605 vom Kurfürsten Ernst von Bayern für seine Hofdame Gertrud von Plettenberg erbaut wurde. 

Im Sauerlandmuseum findet eine Anstellung über die Ursprünge des Tourismus in der Region statt. Der Titel geht zurück auf den Kabarettisten Jürgen von Manger.

Im 8. Jahrhundert führte eine alte Handelsstraße von Leipzig nach Köln durch das heutige Winterberg. Von der Andachtsstelle hat man eine tollen Blick über die Hügel des Sauerlandes.      

Angekommen: mein Rad mit Packtaschen in Winterberg.

Die Quelle der Ruhr ist unspektakulär: ein Rondell und ein Rinnsal – sonst nichts.

Stand: 23.06.2020, 11:05 Uhr