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Der belarusische Protest in Nordrhein-Westfalen 

Der belarusische Protest in Nordrhein-Westfalen 

Die Belarusen in Deutschland solidarisieren sich mit den Belarusen in ihrer Heimat, die für Neuwahlen, Gerechtigkeit für die Opfer von Polizeigewalt und für die Freilassung politischer Gefangener auf die Straße gehen.

Eine Gruppe von Demonstranten vor dem Kölner Dom

"Nie wieder werden wir darüber schweigen, was in unserer Heimat passiert": So lautet das Versprechen, das sich die Belarusen in Nordrhein-Westfalen seit über sechs Monaten wöchentlich auf den Solidaritätskundgebungen gegenseitig geben.

"Nie wieder werden wir darüber schweigen, was in unserer Heimat passiert": So lautet das Versprechen, das sich die Belarusen in Nordrhein-Westfalen seit über sechs Monaten wöchentlich auf den Solidaritätskundgebungen gegenseitig geben.

Für viele Belarusen hier bestehen die Nachrichtentimelines von zuhause aus Meldungen über Gerichtsverhandlungen, Urteile, Geldstrafen, Freiheitsstrafen und neue Verhaftungen.

Auf die Solidarität der Zivilgesellschaft in Deutschland mit Belarusen in ihrer Heimat hoffen die Belarusen in Nordrhein-Westfalen.

Wer in Belarus durch sein Viertel mit einer weiß-rot-weißen Fahne geht, wird festgenommen. Die Staatsanwaltschaft will das Symbol des Protestes als extremistisch einstufen.

Die Solidaritätskundgebung für Menschenrechte und Demokratie in Belarus auf dem Marktplatz in Düsseldorf.  Einig in der Kritik am autoritären System scheint die belarusische Zivilgesellschaft nicht nur in Belarus, sondern auch in Deutschland zu sein.

Beinahe jede freie Äußerung kann in Belarus willkürlich bestraft werden. Deshalb  nimmt Autorin Katja Artsiomenka an der Solidaritätskundgebung für Belarus in Köln teil und spricht darüber, wie Journalismus in ihrer Heimat kriminalisiert wird.

Die belarusische Protestbewegung wird von vielen Teilnehmenden als Geburt der belarusischen Gemeinschaft  in Deutschland wahrgenommen.

Stand: 17.02.2021, 14:38 Uhr