Wie Rechtspopulisten in den Betrieben Fuß fassen wollen

Bei einer Kundgebung der IG Metall liegen Trillerpfeifen mit dem Logo der Gewerkschaft in einer Kiste.

Wie Rechtspopulisten in den Betrieben Fuß fassen wollen

Seit September 2017 sitzt die AfD im Bundestag - der bisherige Höhepunkt des Aufstiegskurses der Partei. Parallel dazu versuchen Rechtspopulisten, sich in Gewerkschaften und Betriebsräten zu etablieren.

In der AfD gibt es bereits jetzt drei Gruppen für Arbeitnehmer: die Arbeitnehmer in der AfD (AidA), den Verein Alternative Vereinigung der Arbeitnehmer (AVA) und den von der extrem rechten Strömung „Flügel“ gestützten Alternativen Arbeitnehmerverband Mitteldeutschland („ALARM“), die bei den gerade laufenden Betriebsratswahlen aber nicht konkurrierend zu den bestehenden Gewerkschaften auftreten und institutionell noch in den Kinderschuhen stecken.

Sie haben sich entsprechend an den noch bis in den Mai laufenden Betriebsratswahlen beteiligt – teilweise liegen die Ergebnisse dazu schon vor. Ingo Zander hat mit "rechten" Betriebsräten und Beobachtern gesprochen und festgestellt, dass die etablierten Gewerkschaften sich nur ungern zur neuen Konkurrenz äußern und sie lieber "totschweigen" - und dass AfD-Mitglieder durchaus auch aktiv in der IG Metall wirken können.

Autor: Ingo Zander

Redaktion: Mark vom Hofe

Wie Rechtspopulisten in den Betrieben Fuß fassen wollen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 01.05.2018 | 21:22 Min.

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