Artenschwund in Feld und Flur - was tun?

Trecker auf Getreidefeld zwischen Raps, spritzt Pestizide, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Muensterland

Artenschwund in Feld und Flur - was tun?

Früher kreuchte und fleuchte es in Feld und Flur - seit Oktober 20178 gibt es ein anderes Bild: An die 80 Prozent der Vögel und Insekten sind nicht mehr, Artenvielfalt auf Weide und Acker. Wie gehen die Bauern damit um?

Am Wochenende haben wieder Zehntausende in Berlin demonstriert: für artgerechte Tierhaltung, gesundes Essen, Vögel und Insekten auch auf dem Acker und desen Rändern, gegen industrielle Agrarwirtschaft und die Macht der Konzerne, die davon profitieren. Schon zum 8. Mal fand eine Demo statt unter dem Motto "Wir haben es satt" anlässlich der Internationalen Grünen Woche, die seit dem 19. Januar läuft.

Das "Davos des Agrarbusiness"  - so versteht sich die Grüne Woche selbst, ist ein Ort, wo Politik gemacht wird. Deswegen kommen Bauern, kritische Verbraucher, Umweltaktivisten, Tierschützer ebenfalls zusammen und machen deutlich, dass sich viel ändern muss in der Agrarpolitik. Der Zeitpunkt ist wichtig, denn die Beratungen über die nächste Agrarreform der EU sind im Gange und auch die neue Bundesregierung wird gefordert sein, sich für eine umweltschonende Landwirtschaft einzusetzen - eine Landwirtschaft, die auch den Vögeln und Insekten die Gelegenheit gibt, ihren angestammten Lebensraum zu nutzen und Blütepflanzen sowohl zuu bestäuben wie sich davon zu ernähren.

Autorin: Susanne Kabisch

Radaktion: Mark vom Hofe

Artenschwund in Feld und Flur - stirbt die Biodiversität auf dem

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 22.01.2018 | 17:43 Min.

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