Israel: Alltag im Konflikt

Menschen vor der Kulisse von Jerusalem mit Felsendom

Israel: Alltag im Konflikt

Vor 70 Jahren ist Israel gegründet worden. Für viele Juden ging damit ein Traum in Erfüllung, für viele Palästinenser ein Alptraum. Der Konflikt prägt den Alltag im Land bis heute.

Es ist der 14. Mai 1948. David Ben Gurion steht auf einer Versammlung in Tel Aviv und verkündet die Gründung eines jüdischen Staates. Damit ist der Staat Israel geboren. Für viele Juden ist der 14. Mai 1948 damit ein Jubeltag, für sie geht ein langersehnter Traum in Erfüllung. Für viele Palästinenser hingegen ist die Staatsgründung ein Alptraum. Es kam zur Flucht und Vertreibung mehrerer hunderttausend Palästinenser. Und es kam zu Kriegen mit den arabischen Nachbarstaaten, die Israel am liebsten von der Landkarte löschen wollten.

Heute, 70 Jahre später, ist Israel zwar wirtschaftlich erfolgreicher, dafür aber politisch tief gespalten. Der Konflikt mit den Palästinensern ist immer noch nicht gelöst und prägt vielerorts den Alltag. Doch Israel hat mehr zu bieten als nur Krisen und ist, nach wie vor, für viele Juden ein Sehnsuchtsort.

Ab dem 14. Mai 2018, immer um 7:25 Uhr im WDR 5 Morgenecho.  

Teil 1: Schwierige Nachbarschaft
Von Tim Aßmann

Nach der Staatsgründung begann der erste Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarländern. Bis heute ist die Situation angespannt, aber nicht mehr mit allen gleichermaßen. Wie sieht die Nachbarschaft heute aus? Im Interview ist Raphael Ahren von der "Times of Israel".

Israel-Serie (1/6): Schwierige Nachbarschaft

WDR 5 Morgenecho - Serie | 14.05.2018 | 03:34 Min.

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Teil 2: Flüchtling für immer?
Von Tim Aßmann

Nach der Staatsgründung Israels sind hunderttausende Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben worden. Viele leben heute im Gazastreifen. Tim Assmann hat eine palästinensische Familie in ihrem Alltag besucht.

Israel-Serie (2/6): Flüchtling für immer?

WDR 5 Morgenecho - Serie | 15.05.2018 | 03:42 Min.

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Teil 3: Sehnsucht nach Israel
Von Benjamin Sartory

Für viele Juden in Nordrhein-Westfalen ist Israel ein Sehnsuchtsort. Für andere das Land, für dessen Politik sie in Diskussionen verantwortlich gemacht werden - auch, wenn sie gar nicht mit ihr einverstanden sind. Über das Verhältnis von Juden in NRW zum Staat Israel.

Israel-Serie (3/6): Sehnsucht nach Israel

WDR 5 Morgenecho - Serie | 16.05.2018 | 03:42 Min.

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Teil 4: Religion als Zankapfel
Von Tim Aßmann

Ein Riss geht durch die israelische Gesellschaft - und er wird immer tiefer: Säkulare und strenggläubige orthodoxe Juden driften in ihren Weltanschauungen immer weiter auseinander. Gleichzeitig gewinnen die orthodoxen immer mehr Einfluss auf die Politik.

Israel-Serie (4/6): Religion als Zankapfel

WDR 5 Morgenecho - Serie | 17.05.2018 | 03:38 Min.

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Teil 5: Zurück zum Kibbuz
Von Benjamin Hammer

Die Immobilienpreise explodieren, viele Israelis suchen Alternativen. Sie entdecken die sozialistischen Kibbuzim wieder, für die Israel jahrzehntelang berühmt war. Von einer Bewegung, die viele für tot gehalten haben, die gerade aber eine Renaissance erlebt. 

Israel-Serie (5/6): Zurück zum Kibbuz

WDR 5 Morgenecho - Serie | 18.05.2018 | 03:43 Min.

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Teil 6: Frauen an der Waffe
Von Tim Aßmann

In Israel gilt die Wehrpflicht auch für Frauen. Junge Israelinnen müssen für zwei Jahre zur Armee und dienen zum Teil auch in Kampfeinheiten. Wie empfinden sie den Dienst an der Waffe? Und welchen Einfluss hat das Militär auf die Gesellschaft in Israel?

Israel-Serie (6/6): Frauen an der Waffe

WDR 5 Morgenecho - Serie | 19.05.2018 | 03:35 Min.

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Redaktion: Patrick Fina

Stand: 11.05.2018, 13:44