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Martin Winkelheide im Porträt

Kompromiss als Selbstbeschiss

Angela Merkel und Horst Seehofer unterzeichnen den Koalitionsvertrag am 12.03.2018

Kompromiss als Selbstbeschiss

Alles war möglich: Sturz der Kanzlerin, Bruch der Union, Neuwahlen. Der Streit über die Asylpolitik hat Deutschland in Atem gehalten. Ein wackliger Kompromiss sorgt jetzt für Ruhe. Die Polit-WG atmet auf – erstmal.

Horst Seehofer und Angela Merkel sind noch nie sonderlich gut miteinander klargekommen. Das ist kein Geheimnis. So heftig wie jetzt sind die beiden bislang aber noch nie aneinandergeraten. Ihr Streit über die Asylpolitik hätte fast zum Sturz der Kanzlerin geführt, zum Bruch der Union und zum Aus für die Regierung nach gerade einmal rund 100 Tagen im Amt. Vier turbulente Wochen sind vergangen, jetzt ist der Streit erstmal vom Tisch.

Es gab so viele Positionspapiere, so viele Forderungen, so viele Nächte mit langen Verhandlungen. Da kann einem ganz schwindelig werden. Am Ende dieses Streits steht ein Kompromiss, den alle beteiligten Parteien als ihren Gewinn interpretieren können. Typisch Politik. Die Polit-WG sortiert, was in dieser Woche passiert ist. Zu Besuch am Küchentisch von Moderator Max von Malotki sind Ulrike Römer und Patrick Fina aus dem Politik-Team von WDR 5.

Kompromiss als Selbstbeschiss

WDR 5 Polit-WG | 07.07.2018 | 31:27 Min.

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Stand: 12.07.2018, 18:23