Neue Lieder, neue Macher

Der Sänger Josh. schaut an der Kamera vorbei

Spezial: Österreichs junge Liedermacher

Neue Lieder, neue Macher

NEUE LIEDER, NEUE MACHER überwindet diesmal Grenzen und wirft einen Blick ins Nachbarland. Ein junger österreichischer Liedermacher landete mit „Cordula Grün“ DEN deutschsprachigen Partyhit des Jahres 2018. Sein Name: Josh.!

Gerade in diesen vom Virus geplagten Tagen lassen wir den Blick sehnsüchtig in die Ferne schweifen. Früher waren österreichische Liedermacher Dauergäste in den deutschen Charts. Die Hits von Ambros, Fendrich, Danzer u.a. gehören zum Soundtrack der 80er. Jetzt hat sich eine neue Generation von Liedermachern entwickelt, die auch mal wieder außerhalb der Alpenrepublik Erfolge feiert. Josh. gehört dazu!

Als „Cordula Grün“ erschien, war Johannes Sumpich, wie Josh. (mit Punkt!) mit bürgerlichem Namen heißt, nach eigener Aussage „echt am Arsch“: Das Jazzstudium abgebrochen, mit seiner eigenen Musik chronisch erfolglos. Was dann passierte, ist auch für ihn immer noch schwer zu erklären. Schließlich ist sein Hit wirklich kein typischer Bierzelt-Schlager. Doch der gebürtige Wiener, zu diesem Zeitpunkt schon knapp 30, ist schlau genug, sich nicht vom schnellen Erfolg blenden zu lassen.

Sein selbstironisch betiteltes Debütalbum „Von Mädchen und Farben“ erscheint erst ein Jahr später und beweist eindrucksvoll, dass Josh. kein One-Hit-Wonder ist: Texte mit Tiefgang und Humor, eingängiger, aber anspruchsvoller Sound. Eigentlich sollte in diesen Tagen sein zweites Album erscheinen, was aber wegen der Corona-Krise verschoben werden musste. In NEUE LIEDER, NEUE MACHER erzählt er seine Geschichte und verrät, warum trotz Quarantäne über 500 Fans auf seiner neuen Single zu hören sind.

Auch Lemo ist ein aufstrebender, junger Singer/Songwriter aus Österreich. Für „Himmel über Wien“ wurde er 2017 mit dem Amadeus-Preis als Songwriter des Jahres ausgezeichnet, 2019 gleich nochmal für seine Kollaboration mit der EAV.

Eine Sendung von Christopher Heimer und Nick Placzek

Redaktion Hartmut Krause/David Rother