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Ein Leben ohne Müll. Ist das möglich?

Eine Frau hält ein Einmachglas mit Müll in der Hand.

Ein Leben ohne Müll. Ist das möglich?

Der Müll, den Shia Su innerhalb eines Jahres produziert, passt in ein Einmachglas. Während wir Deutsche europaweit Spitzenreiter in der Müllproduktion sind, versucht sie, Abfall ganz zu vermeiden. Verrückt oder nachahmenswert?
 

Kommentare (7)

Wenn die Bochumerin Shia Su einkaufen geht, nimmt sie Wäschenetz, Baumwollbeutel, Rucksack und Flasche mit.  Ihrem Besuch gibt sie mitgebrachten Müll einfach wieder mit nach Hause. Shia Su erzeugt seit etwa zwei Jahren so gut wie keinen Abfall mehr. Verrückt-idealistischer Spleen oder nachahmenswert? Könnten Sie sich vorstellen, ihr Leben so umzustellen, dass Sie keinen Müll mehr produzieren?

Leonardo im Gespräch mit Shia Su und Ihnen!

Diskutieren Sie mit über das kostenlose WDR 5 Hörertelefon 0800/5678-555.

Oder schreiben Sie uns über:

Eine Frau hält zwei Gläser mit Rosinen und Linsen in die Höhe und guckt überrascht.

Studiogast:
Shia Su, Bloggerin


Shia Su aus Bochum vermeidet Müll -
und das sehr radikal. Sie ist Teil einer
neuen „Zero-waste“-Bewegung –
erzeugt also tatsächlich (so gut wie gar)
keinen Müll.

Stand: 17.05.2016, 15:05

Kommentare zum Thema

7 Kommentare

  • 9 Linda Lisa 29.07.2016, 16:05 Uhr

    Es kommen noch viel zu viele Batterien in die M - Tonne also Pfanngeld drauf.

  • 8 B.Christina 29.07.2016, 15:48 Uhr

    Wir bekommen seit 20 ! Jahren Vorzugsmilch direkt vom Landwirt regelmäßig ans Haus in austauschbaren Kanistern geliefert . (Das Geld wird passend abgebucht. Neuerdings gibt es auch einige Milchtankstellen in der Nähe, da fahre ich dann ab und zu vorbeo. Schmeckt prima und spart Verpackung. Gemüse und Obst kommt offen in einer Biokiste - das spart alles nicht nur Müll sondern auch Zeit.

  • 7 Michael Jauernig 29.07.2016, 15:41 Uhr

    Sehr plakatives Projekt der jungen Dame. Man muss sich jedoch zeitintensiv damit beschäftigen und wird letztendlich sein Leben auf das Thema auszurichten. Nicht jeder mag das. Jedem sein Hobby. Ich sage: alles in Maßen. Es gibt noch andere wichtige Projekte in unserer Welt.

  • 5 Anonym 29.07.2016, 15:38 Uhr

    Hallo, Ich finde es sehr gut was Shia Su so macht. Respekt! Leider aber finde ich, dass es nur ein Tropfen auf einer heißen Platte ist. Ich arbeite als Elektriker und meine Firma baut riesige Gebäude. Wenn ich Material geliefert bekomme entsteht so viel Müll in einer Woche wie eine Familie im Jahr braucht (leicht übertrieben). Und die 0,10€ Pflicht finde ich zum lachen. Ob ich jetzt 14,90€ für ein Tshirt bezahle oder 15€....Die macht der Gewohnheit übertrifft den Verlust der 0,10€. Dieser Plastik Tüten sollten per Gesetzt komplett verboten werden. Fertig. Ich kaufe mir immer Papier Tüten. Da ich die in die Papier Tonne entsorgen kann. Naja, bin mal gespannt was sonst noch alles so kommen wird.

  • 4 Maik Gotzes 29.07.2016, 15:38 Uhr

    In der Bundesrepublik wächst eine einflussreiche esoterische Bewegung mit einer modernen biologisch orientierten Massenbasis zusammen. Jutta Ditfurth beschreibt, wie ein Bild des Menschen propagiert wird, in dem er 'kosmischer' Untertan oder 'Schädling' der Erde ist. Die Lage ist bedrohlich: Die Emanzipation und die soziale Gleichheit des Menschen sollen verhindert werden.

  • 3 Maik Gotzes 29.07.2016, 15:33 Uhr

    Ein Leben komplett ohne Müll ist nahezu unmöglich Der größte Mist ist der gelbe Sack. Wie die meisten Deutschen werfe ich meinenMüll brav in die gelbe Tonne. Doch ergibt die Trennung von Wertstoffen überhaupt Sinn? Für viele Deutsche ist Mülltrennen der Inbegriff von Umweltbewusstsein. Alte Verpackungen werfen die pflichtbewussten Bürger in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack, damit sie recycelt werden. Sperrmüll lassen sie abholen, und spezielle Abfälle wie Elektrogeräte bringen sie zum Recyclinghof. Biomüll kommt in die braune Tonne, Altpapier in die blaue. Und für den Rest bleibt die graue Tonne. Deren Inhalt landet meist in der Verbrennungsanlage.Doch wie sinnvoll ist der deutsche Sortier-Wahn?In Städten gibt es beim gelben Sack teilweise hohe Fehlwurfquoten. Und mit dem Restmüll werden viele Stoffe verbrannt, die viel zu schade dafür sind.

  • 2 Andreas Otto 29.07.2016, 11:14 Uhr

    Die Verpackungsindustrie sollte sich umstellen. Aber das geschieht nicht weil der Müll ein Riesengeschäft ist!!! (Siehe grüner Punkt ) und dann werden Plastik Tragetüten in den Geschäften kostenpflichtig weil man damit angeblich weiteres zu müllen der Meere verhindern kann .Ich frage mich warum man nicht einfach einen grünen Punkt drauf druckt wird doch angeblich alles recycelt . Mit Müllvermeidung und Flaschenpfand lässt halt zuwenig Geld verdienen .