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Der Zoroastrismus im persischen Yazd

Dakhmeha-ye Zartoshti, die Türme des Schweigens, der Zoroaster am Stadtrand von Yazd, Iran.

Der Zoroastrismus im persischen Yazd

Von Nietschze über Strauss zu Kubrik: Der persische Religionsstifter Zoroaster fand als Figur des "Zarathustra" in vielfälter Weise Eingang in die europäische Kultur. Eine Reise zum mythischen Ort der heutigen Zoroastrier.

Richard Strauss’ sinfonische Dichtung "Also sprach Zarathustra" inspirierte den Filmregisseur Stanley Kubrik zur legendären Anfangssequenz seines berühmtesten Films, "2001: Odyssee im Weltraum". (Zu den Klängen "Sonnenaufgang", der Einleitung, geht die Sonne hinter dem Planeten Erde auf.) Strauss wiederum wurde zu seiner Komposition angeregt von Friedrich Nietzsches gleichnamigem Buch, in dem der Dichter über Erkenntnis und Lehre philosophiert. Nietzsches Zarathustra ist nach dem persischen Religionsstifter Zoroaster benannt. Ein Weiser, der Hunderte, wenn nicht mehr als tausend Jahre vor Christus lebte. Eine mystische Existenz, ein mythischer Name taucht aus dem Nebel der Geschichte auf. Er hat seinen Ursprung in einem fast ebenso geheimnisvollen Ort im Zentrum Irans - in der Stadt Yazd.

Der Zoroastrismus im persischen Yazd

WDR Lebenszeichen 14.07.2019 29:13 Min. Verfügbar bis 11.07.2020 WDR 5

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Redaktion Christina-Maria Purkert

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Stand: 05.07.2019, 15:52