Universalität: Die geistigen Welten der Theosophie

Montage: (links) Helena Petrowna Blavatsky, Rudolf Steiner; (rechts) auf jeweils zeitgenössischen schwarz-weiss Abbildungen.

Universalität: Die geistigen Welten der Theosophie

Von Rolf Cantzen

Dem Tod folgt eine Wiederverkörperung der Seele: Reinkarnation. Gute wie böse Taten fallen auf den Täter zurück: Karma. Alles, was ist, entstammt dem göttlichem Geist: Alles ist Göttlich.

Alle Menschen tragen den "göttlichen Funken" in sich: Nächstenliebe ist das ethische Gebot. Die Theosophie ist eine keine Religion, versichern die Theosophen, sondern Wahrheit oder - so die Übersetzung - göttliche Weisheit, eine Weisheit, von denen Eingeweihte schon immer gewusst haben. Im Jahre 1875 gründete die aus einer deutsch-russischen Familie stammende Helena Petrova Blavatsky (1831-1891) und einige Gesinnungsfreunde in den USA die Theosophische Gesellschaft. Einige Nachfolgeorganisationen gibt es noch heute. Auch die Anthroposophie Rudolf Steiners ging aus der Theosophie hervor.

Redaktion: Theo Dierkes

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Stand: 15.03.2019, 15:10