Verderbnis des Besten - Ivan Illichs Kritik an der Moderne

Ivan Illich (1926-2002).

Verderbnis des Besten - Ivan Illichs Kritik an der Moderne

Von Christoph Fleischmann

In den 70er und 80er Jahren befeuerten seine Streitschriften zu Wirtschaft, Medizin und Schule die politische Debatte: Ivan Illich (1929- 2002), katholischer Ex-Priester aus Österreich, wollte den Selbstverständlichkeiten der Moderne auf den Grund gehen.

Die Herrschaft der Experten, befand er, mache den Menschen abhängig von Waren und Dienstleistungen.
Am Anfang der modernen Expertenherrschaft steht für Illich der Versuch, die Liebe Gottes und die Zuwendung unter den Menschen zu institutionalisieren. Dadurch aber würde das Evangelium korrumpiert. Liebe könne nur gedeihen, wenn sie aus freiem Entschluss selbstgewählten Freunden gilt. Ist das nur romantische Sehnsucht nach vormodernen Zeiten oder stecken in dieser Diagnose Impulse für die Veränderung der Gegenwart? Ein Rundgespräch mit Freunden des 2002 verstorbenen Intellektuellen geht diesen Fragen nach.

Verderbnis des Besten - Ivan Illichs Kritik an der Moderne

WDR Lebenszeichen | 14.01.2018 | 28:59 Min.

Download

Redaktion: Christina-Maria Purkert

Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr
auf WDR 3 und um 13.30 Uhr auf WDR 5.

Stand: 05.01.2018, 11:20