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Buddha und der Feminismus

Eine Buddhistin betrachtet ein Buch mir der Abbildung der Tara.

Buddha und der Feminismus

Von Oliver Cech

Zu Beginn ihrer Meditationen rufen sie die "großen weisen Frauen" ihrer Tradition an. Auf ihrem Schrein steht, neben oder anstelle des Buddha, eine Figur der Tara - eine weibliche Verkörperung erleuchteter Weisheit. Feministische Buddhistinnen im Westen argumentieren selbstbewusst gegen das Patriarchat, das die meisten buddhistischen Strömungen Asiens dominiert.

Mit Nachdruck fordern sie die Gleichberechtigung der Geschlechter als ein Kernanliegen des modernen Buddhismus. Wobei Gleichberechtigung gerade nicht Gleichmacherei bedeutet! Es sind keine geschlechtslosen Wesen, die auf den Meditationskissen sitzen, sondern Frauen und Männer aus Fleisch und Blut. Und besonders im tibetischen Buddhismus ist ständig die Rede von männlichen und weiblichen Prinzipien und Energien. Gibt es tatsächlich so etwas wie ein weibliches Erwachen, das sich vom männlichen unterscheidet? Welche Rolle spielt das Frau-Sein und das Mann-Sein für den Erleuchtungsweg im 21. Jahrhundert?

Buddha und der Feminismus

WDR Lebenszeichen 03.02.2019 29:21 Min. Verfügbar bis 01.02.2020 WDR 5

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Redaktion: Christina-Maria Purkert

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Stand: 25.01.2019, 12:53