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Was will die Generation Protest?

Was will die Generation Protest?

Was will die Generation Protest?

Zwischen Widerstand und Aufbruch: Die jüngere Generation hat den Protest als Mittel der politischen Betätigung wieder auf die Straße gebracht. Was steckt dahinter - und welche Veränderungen sind tatsächlich möglich?

Lange ist’s her, dass die Friedensbewegung zigtausende Menschen für ihr Anliegen auf die Straßen lockte. Oder die Antiglobalisierungsbewegung. Auf den Straßen und Plätzen passierte zuletzt nur wenig an politischer Willensäußerung, der Protest schien sich in digitale Welten verlagert zu haben. Die Bewegungen der Klima-Demonstranten haben nun die Straße zurück erobert, mit großem Erfolg - dabei sind die Aktivisten parallel auch digital hoch professionell unterwegs. Zugleich nutzen auch ganz andere Interessengruppen vermehrt das Mittel der Demonstration, um für ihre Sache einzustehen, die Gelbwestenbewegung zum Beispiel. Tatsache ist, dass der Protest wieder ein Mittel ist, sich in politische Entscheidungen einzumischen. Wofür steht die Generation Greta? Was macht die Protestkultur heute aus? Wie unterscheidet sie sich von vergangenen?

Redaktion Ulrich Horstmann

Was will die Generation Protest?

WDR 5 Funkhausgespräche 21.11.2019 01:09:22 Std. Verfügbar bis 20.11.2020 WDR 5

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Moderation Judith Schulte-Loh

Judith Schulte-Loh - Portrait

Gäste:

Maria-Inti Metzendorf (Extinction Rebellion)

Maria-Inti Metzendorf

"Wir werden selbst aktiv, blockieren mit unseren Körpern den Alltag, da wir als Gesellschaft nicht länger weiterleben können wie bisher und ein tiefgreifender Wandel nötig ist."

André Hess (Junge Union Rhein-Erft)

André Hess

"Wer eine saubere Umwelt haben will, aber sich dafür dreckiger Mittel bedient, wird in der Bevölkerung auf mehr Ablehnung als Zustimmung treffen."

Terry Reintke (Die Grünen, MdEP)

Terry Reintke

"Die Zeiten des Abwartens sind vorbei. Wenn sich etwas ändern soll, brauchen wir den Protest auf der Straße."

Wolfgang Kraushaar (Politikwissenschaftler)

Gast: Wolfgang Kraushaar

Wolfgang Kraushaar

"Das symbolische Kapital, auf das die AktivistInnen von Fridays for Future bauen kann, besteht in dem öffentlichen Druck, den sie bereits gemacht haben und weiter auszubauen in der Lage sind."

Funkhausgespräche, Köln, 21.11.2019

Datum: Donnerstag, 21.11.2019
Ort: Funkhaus
Wallrafplatz
50667 Köln
Beginn: 20.04 Uhr
Ende: 21.00 Uhr
Einlass: 19.30 Uhr
Karten:

Eintritt frei

Stand: 18.11.2019, 10:00