Blick auf die Orgelempore im Berliner Dom.

Wolfgang Seifen: Ein Leben für die Orgel

Stand: 07.04.2022, 20:27 Uhr

"Wenn ich Orgel spiele, fühle ich mich ein bisschen wie der liebe Gott", sagt Organist Wolfgang Seifen zu seinem Beruf. Seit er ein Kind ist, begeistert ihn dieses besondere Instrument.

Ein Leben für die und mit der Orgel. Seit seiner Kindheit brennt Wolfgang Seifen für das prachtvolle Instrument. Besonders schätzt er dabei das Spiel ohne Noten. Getragen von einer langen Tradition an Orgelmusik, improvisiert Seifen ganze Konzerte. Stimmungen zu erzeugen, Klangfarben zu mischen, den theoretisch unbegrenzten Atem der Orgel auf menschliches Maß begrenzen: Wolfgang Seifen beschreibt das so, dass er sich an der Orgel ein ganz klein bisschen "wie der liebe Gott" fühle. Die Erhabenheit dieses Instruments lasse sich mit keinem anderen erzeugen. Ein Gespräch über Musik, Kirchen, Kirchenmusik – und kalte Füße.

Zur Person

Wolfgang Seifen wuchs in Bergheim auf. Während seines Kirchenmusik-Studiums in Aachen arbeitete er schon als Organist in der Nikolaus-Kirche. Es folgten weitere Stellen als Kirchenmusiker (unter anderem in Kevelaer) und Engagements als Dozent an diversen Hochschulen (Stuttgart, Düsseldorf, Berlin). Er ist Mitbegründer und Leiter der Internationalen Altenberger Orgelakademie für Improvisation und neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit als Juror bei Wettbewerben aktiv.

Moderation: Kirsten Dietrich

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

Feiertagsgespräch mit dem Organisten Wolfgang Seifen

WDR 5 spezial 26.05.2022 54:08 Min. Verfügbar bis 25.05.2023 WDR 5


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