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Aus moralischen Gründen geschlossen - Das Ende der Staatssicherheit in Rostock

Demonstranten vor der Stasi-Zentrale in Rostock 04.11.1989/ Stasi-Akten

Aus moralischen Gründen geschlossen - Das Ende der Staatssicherheit in Rostock

Von Nathalie Nad-Abonji

Es ist der Abend des 4. Dezember 1989 als Rostocker Bürgerrechtler zum ersten Mal eine Stasi-Zentrale besetzen. Es arbeiten noch 400 Mitarbeiter in dem Gebäude. Werden sie der Forderung nach Auflösung ihrer Behörde nachkommen?

Auch Dietlind Glüer wird in die Rostocker Stasi-Zentrale gerufen. Die Kirchenmitarbeiterin soll die Bürgerrechtler mit ihrer besonnenen Art vor Ort unterstützen. Die Mauer ist zwar seit vier Wochen auf, trotzdem arbeitet die Staatssicherheit – der Geheimdienst der DDR - unbeirrt weiter. Die Bürgerrechtler wollen die Stasi-Zentrale auflösen. Bald heißt es, zehn Ausgewählte dürften rein – Verhandlungen mit den Oberen führen. Mit dabei ist Dietlind Glüer. Sie und ihre Mitstreiter setzen durch, dass alle Räume versiegelt werden und die noch im Gebäude arbeitenden Stasi-Mitarbeiter das Gelände verlassen. Begleitet von der johlenden Menge vor dem Haupteingang.

Die Besetzung der Stasi-Zentrale in Rostock

Dok 5 - Das Feature 06.10.2019 49:11 Min. Verfügbar bis 03.10.2020 WDR 5 Von Nathalie Nad-Abonji

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Ausstrahlung am 6. Oktober 2019, Wiederholung am 7. Oktober 2019
Von Nathalie Nad-Abonji
Redaktion: Leslie Rosin
Produktion: NDR 2019

Stand: 27.08.2019, 15:37