Stapelweise Erfolg: Der wirtschaftliche Siegeszug des Kopierers

Stapelweise Erfolg: Der wirtschaftliche Siegeszug des Kopierers

„Als der Fotokopierer in den 1930er Jahren vom Amerikaner Chester F. Carlson erfunden wurde, hatte das eine ähnliche Bedeutung, wie 500 Jahre zuvor die Erfindung des Buchdrucks“, so beschreibt es Klaus Urbons. Er betreibt seit 1985 das Museum für Fotokopie in Mülheim. Weltweit hat niemand so viel über die Wunderwelt des Fotokopierers zusammengetragen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

alter Xerox Kopierer im Museum

Viele alte Schätzchen tummeln sich im dem Museum, das ein Useum ist. Die Kopierer funktionieren noch und sollen benutzt werden.

Viele alte Schätzchen tummeln sich im dem Museum, das ein Useum ist. Die Kopierer funktionieren noch und sollen benutzt werden.

In dem Mülheimer Museum gibt es regelmäßig Ausstellungen und Workshops zum Thema Kopieren. So werden die Erinnerungen frisch gehalten.

Klaus Urbons lädt regelmäßig zu Workshops ins Useum ein. Interessierte Laien und Copyart-Künstler dürfen die Geräte benutzen und Kunst machen. Es lassen sich erstaunliche Dinge aus einem Fotokopierer erzeugen, zeigt Klaus Urbons.

Deutung von CopyArt: Was sehen Sie? Nur schwarz-weiße Flächen, oder doch mehr? Vielleicht ist es eine Frau im Abendkleid?

Welcher Zwanziger ist echt? Welcher falsch? Im Analysezentrum der Bundesbank in Mainz wird Falschgeld aus ganz Deutschland untersucht.

Rainer Elm leitet das nationale Analysezentrum der Bundesbank. Hier wird Falschgeld genau unter die Lupe genommen.

Bei der echten Banknote werden Linien und Schriften unter starker Vergrößerung lesbar. Bei gefälschten Scheinen lösen sich Linien bei Vergrößerung in einzelne Punkte auf.

Im Copyshop "Copythek" in Dortmund wird seit 1978 kopiert. Die Atmosphäre ist immer noch ein bisschen wie früher, in der Studentenzeit.

Stand: 22.01.2018, 11:53 Uhr