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Painkillers - Die Opiatkrise in den USA

 Angehörige und Opfer der Opioid-Epidemie demonstrieren vor dem Bundesgerichtshof von Cleveland/Ohio

Painkillers - Die Opiatkrise in den USA

Von Lorenz Rollhäuser

In den USA sterben mehr Menschen an einer Überdosis von Opioiden als durch Verkehrsunfälle. Millionen sind süchtig nach Schmerztabletten. US-Präsident Trump beschuldigt mexikanische Dealer. Doch die eigene Pharmaindustrie hat viele Menschen abhängig gemacht.


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Painkillers - Die Opiatkrise in den USA

Dok 5 - Das Feature 07.01.2019 53:26 Min. WDR 5

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Nan Goldin, die berühmte New Yorker Fotografin, war opiatsüchtig. Nun geht sie gegen Familie Sackler vor. In den sozialen Medien und mit Aktionen in Museen. Denn die Sacklers gehören nicht nur zu den größten Spendern im Bereich von Kunst und Wissenschaft. Sie sind auch Eigentümer von Purdue Pharma, dem Hersteller von Oxycontin, einem Schmerzmittel auf Opiatbasis. 15 Milliarden hat die diskrete Familie seit 1996 damit verdient. Als Folge erleben die USA derzeit die dramatischste Drogenkrise ihrer Geschichte. Mehr als hundert Menschen sterben täglich an Überdosen, denn viele Schmerzmittelabhängige steigen auf Heroin und andere Substanzen um. Nan Goldin fordert nun von den Sacklers, ihr schmutziges Geld nicht in Museen, sondern in Reha-Einrichtungen zu stecken. Ein Feature über Pharmabusiness, Politik und edle Kunsttempel in den Städten - finanziert vom Drogenelend in der US-amerikanischen Provinz.

Ausstrahlung am 7. Januar 2019
Von Lorenz Rollhäuser
Redaktion: Thomas Nachtigall
Produktion: NDR/DLF 2018

Stand: 13.12.2018, 11:38