Beitragsbild zeigt den Eingang Nord der Kölnmesse

Hallen leer - Wie Messen nach Corona ums Überleben kämpfen

Stand: 27.06.2022, 12:46 Uhr

Messen leben von Kontakten – möglichst vielen und möglichst direkten. Genau diese Stärke ist aber jetzt ein Problem – wegen Corona. Eine komplette Branche muss sich neu erfinden. Mit Folgen für Besucherinnen und Besucher, Beschäftigte und ganze Regionen.

Von Martin Schütz und Johannes Zuber

Corona hat das Messegeschäft besonders hart getroffen – und beeinträchtigt es auch weiterhin. Messen werden abgesagt, verschoben oder ins Internet verlegt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Branche wieder an die Zeit vor der Pandemie anknüpfen kann. Um trotzdem zu überleben, müssen sich die Messegesellschaften etwas einfallen lassen; sie setzen auf Digitalisierung und erweitern ihre Angebote über die eigentliche Messe hinaus. Aber lässt sich damit genug Geld verdienen, um den milliardenschweren Messemarkt zu retten? Welche Folgen hat das für Unternehmen im Bereich Messebau und Veranstaltungstechnik, Eventagenturen, Catering-Dienste? Die Branche steckt mitten im größten Umbruch seit Jahrzehnten – und wird danach nicht mehr die alte sein.

Ausstrahlung am 24. Juli 2022 um 13.04 Uhr
Wiederholung am 24. Juli 2022 um 20.04 Uhr
Von: Martin Schütz und Johannes Zuber
Redaktion: Wolfgang Landmesser
Produktion: WDR 2022