das ARD radiofeature: Cottbus

keyvisual ARD radiofeature Cottbus

das ARD radiofeature: Cottbus

Von Dieter Bauer

Die zweitgrößte Stadt Brandenburgs gilt als Hochburg der rechtsradikalen Szene. Diese versuche gar, das öffentliche Leben zu dominieren, warnt eine Bürgerinitiative. Was heißt das für die Mehrheit der Bürger? Wie leben Geflüchtete, Linke, Punks und liberale Fußballfans in der Stadt an der Spree?

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das ARD radiofeature: Cottbus

Dok 5 - Das Feature | 25.11.2018 | 52:31 Min.

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Bundesweit ist in Brandenburg die Gefahr am größten, Opfer eines Neonazi-Angriffs zu werden. In Cottbus, der 100.000 Einwohner-Stadt in der Lausitz, warnt der Bürgermeister vor der Entstehung rechtsfreier Räume. Seit Monaten gibt es dort fremdenfeindliche Proteste und Übergriffe von Neonazis; aber auch Angriffe von Flüchtlingen auf Bewohner. 4300 Geflüchtete leben in der Stadt, in der die AfD bei der letzten Bundestagswahl die meisten Zweitstimmen geholt hat. Cottbus ist mittlerweile bekannt für sein hochgradig fremdenfeindliches Milieu, dem gewaltbereite Hooligans, Kampfsportler, Türsteher und Rocker angehören. Der Verein "Opferperspektive" spricht von einer "Atmosphäre allgegenwärtiger Bedrohung" in der Universitätsstadt – die militante rechte Szene versuche, "den öffentlichen Raum zu dominieren".

Ausstrahlung am 25. November 2018 Wiederholung am 26. November 2018
Von Dieter Bauer
Redaktion: Thomas Nachtigall
Produktion: NDR 2018

Stand: 19.10.2018, 14:34