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Tote Flüsse, deutscher Stahl - Dammbrüche in Brasilien

Ein Haus liegt in Trümmern, nachdem ein Staudamm bei Brumadinho gebrochen ist.

Tote Flüsse, deutscher Stahl - Dammbrüche in Brasilien

Von Philipp Lemmerich und Jessica de Almeida

Januar 2019 – das Rückhaltebecken einer Eisenerzmine des Vale-Konzerns bricht. 273 Menschen sterben, tausende Quadratkilometer Land werden verseucht. Der deutsche TÜV–Süd hatte den Damm zertifiziert.


Die Katastrophe von Brumadinho war nicht der erste Dammbruch. Minengesellschaften stehen seit langem in der Kritik von Umwelt- und Menschenrechtsgruppen. Deutschland importiert über 40 Prozent seines Eisenerzes aus Brasilien. Deutsche Stahlriesen wie Thyssen, Zertifizierer wie der TÜV, Zulieferer und Geldinstitute wie die Deutsche Bank verdienen jedes Jahr Millionen mit Bergbaugeschäften in dem Land. Welche Mitverantwortung ist ihnen zuzumuten?

Tote Flüsse, deutscher Stahl - Dammbrüche in Brasilien

Dok 5 - Das Feature 02.05.2021 53:16 Min. Verfügbar bis 06.05.2026 WDR 5 Von Philipp Lemmerich und Jessica de Almeida


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Ausstrahlung am 2. Mai 2021 um 13.04 Uhr,
Wiederholung am 02. Mai 2021 um 18.04 Uhr

Von: Philipp Lemmerich und Jessica de Almeida
Redaktion: Thomas Nachtigall
Produktion: SWR/WDR 2021

Stand: 13.04.2021, 14:59