Glück auf und Tschüss! Der Bergbau geht, die Kohle bleibt

Baggerarbeiten auf Steinkohleberg

Glück auf und Tschüss! Der Bergbau geht, die Kohle bleibt

Von Ulrich Land und Jörg Marksteiner

Schicht im Schacht! Im Dezember schließt in Bottrop die letzte deutsche Zeche. Der subventionierte Bergbau verabschiedet sich. Was bedeutet das für eine Region, die sich fast 200 Jahre lang über das schwarze Gold definiert hat?

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Glück auf und Tschüss! Der Bergbau geht, die Kohle bleibt

Dok 5 - Das Feature | 01.11.2018 | 53:00 Min.

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Die Kohle war das Urelement des Ruhrgebiets. Aus einer kleinbäuerlich strukturierten Region machte sie ein prosperierendes Industriegebiet: hier hatten zeitweise 600.000 Bergleute ihre Arbeit. Doch die Förderung aus bis zu 1.500 Metern Tiefe ist seit Jahrzehnten nicht mehr konkurrenzfähig. 2018 findet der subventionierte, aber stolze und traditionsbewusste Bergbau sein Ende. Dass jetzt der "Deckel" auf den letzten Pütt kommt, wurde von langer Hand vorbereitet, die letzten Bergleute sind sozial abgefedert. Keine wirtschaftliche Katastrophe also. Welche Konsequenzen aber hat es für die Menschen, ihre Kultur und ihre Identität? Und was bleibt von der Kohle über die Abschiedsveranstaltungen hinaus? Eine Spurensuche im einstigen "Kohlenpott".

Ausstrahlung am 01. November 2018, Wiederholung am 02. November 2018
Von: Ulrich Land und Jörg Marksteiner
Produktion: WDR 2018
Redaktion: Frank Christian Starke

Stand: 11.10.2018, 11:55