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Whistleblower und investigative Journalist*innen unter Verdacht

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Whistleblower und investigative Journalist*innen unter Verdacht

Von Charly Kowalczyk

Im Cum Ex Skandal urteilte das Bonner Landgericht: Die trickreichen Aktiengeschäfte sind Steuerhinterziehung. Ins Rollen kam das Verfahren durch Wistleblowing und investigativen Journalismus. Doch beides birgt Risiken.
 

Viele gesellschaftliche Missstände oder Verbrechen würden ohne investigativ arbeitende Journalist*innen und ihre Informanten nie aufgedeckt. Für beide ist das persönliche und juristische Risiko extrem hoch, obwohl sie zur Aufklärung von Verbrechen beitragen.

Die Pressefreiheit gilt als einer der Grundpfeiler der Demokratie, als vierte Macht mit Wächterfunktion. Eine der wichtigsten Quellen investigativer Journalisten sind Whistleblower. Als 2011 der Deutsche Bundestag über den Informantenschutz in Betrieben debattierte, unterstellte der langjährige CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder den Hinweisgebern "Blockwart-Mentalität". Bis heute werden Informanten als Verräter und Denunzianten beschimpft und mit arbeitsrechtlichen Sanktionen bestraft. Nun soll eine EU-Richtlinie Whistleblower in Zukunft besser schützen. Reicht das aus? Wie ist es um die Pressefreiheit bestellt? Und wie ergeht es denen, die sie umsetzen wollen?

Whistleblower und investigative Journalist*innen unter Verdacht

Dok 5 - Das Feature 04.04.2020 53:11 Min. Verfügbar bis 03.04.2021 WDR 5

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Ausstrahlung am 4. Apil 2020, Wiederholung am 5. April 2020
Von Charly Kowalczyk
Redaktion: Dorothea Runge
Produktion DLF 2020

Stand: 24.03.2020, 11:19