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"Im Bann des Eichelhechts" von Axel Hacke

Buchcover: "Im Bann des Eichelhechts" von Axel Hacke

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"Im Bann des Eichelhechts" von Axel Hacke

Axel Hacke ist der offizielle Autor, aber schreiben konnte er dieses feine Buch nur, weil ihn tausende von Menschen über Jahre und Jahrzehnte geradezu überhäuft haben mit persönlichen Anekdoten, mit Fotos von Speisekarten und Inseraten, mit Liedertexten und Hinweisen auf Internetseiten.

Der Eichelhecht, der dem Buch den Namen gibt, lebt in einem Wald bei Frankfurt. Dort hat Leser N. mit seinem dreijährigen Sohn einen langen Waldspaziergang gemacht. Und als er am Abend den Kleinen beim Zubettgehen fragt, was das schönste im Wald gewesen sei, sagt der wie aus der Pistole geschossen: Der Eichelhecht.

Ein fabelhaftes Wesen und Axel Hackes genialer Zeichenfreund Michael Sowa hat dem Eichelhecht vorne auf dem Titelbild gleich mal Form und Antlitz gegeben. Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, schreibt der Autor, dass so viele Leute bei dem, was ihnen irgendwo auffällt und worüber sie lächeln, lachen oder nachdenken müssen, nicht nur an mich denken, sondern mich mit einer Mail, einer Postkarte, oder einem Brief bedenken. So haben sie die Grundlage für dieses Buch gelegt. Das ist nicht selbstverständlich, sondern wunderbar.

Eine Rezension von Christine Westermann

Literaturangaben:
Axel Hacke: Im Bann des Eichelhechts
Verlag Antje Kunstmann, 264 Seiten, 22 Euro

Stand: 26.02.2021, 14:48