"Ach, Papa - Wie mein Vater und ich wieder zueinander fanden" von Mareike Nieberding

Buchcover: "Ach, Papa - wie mein Vater und ich wieder zueinander fanden" von Mareike Niederding

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"Ach, Papa - Wie mein Vater und ich wieder zueinander fanden" von Mareike Nieberding

Mareike Nierberding schreibt für die ZEIT, den Spiegel, das Magazin der Süddeutschen Zeitung, die FAS. Sie weiß, wie man GUT schreibt, wie es gelingen kann, bei einer so persönlichen Geschichte eine feine Distanz zum Leser zu halten. Persönliches zu erzählen, ohne Privates preiszugeben.

Eine Geschichte über eine Vater-Tochter-Beziehung, zu der ein Stoßseufzer gehört. Ach Papa! Wie mein Vater und ich wieder zueinanderfanden, heißt es im Untertitel. Nein, da gab es keinen großen Krach zwischen Vater und Tochter. Sie streiten nicht, sie haben sich nur nichts mehr zu sagen. Dabei ist sie ein Papa-Kind. Er hat ihr gezeigt, wie man segelt, wie man den Wind auf dem Wasser liest. Er war ihr Beschützer, ihr Tröster, später als Teenie hat er sie überall abgeholt und eingesammelt. Fast unbemerkt haben sie die Nähe zueinander verloren. Eine gemeinsame Reise mit dem Vater ist der Versuch einer vorsichtigen Annäherung.

Eine Rezension von Christine Westermann

Literaturangaben:
Mareike Nieberding: Ach, Papa - Wie mein Vater und ich wieder zueinanderfanden
Suhrkamp taschenbuch, 187 Seiten, 14.95 Euro

Stand: 22.02.2018, 11:35