Live hören
Jetzt läuft: Give The Man A Hand von Stone Foundation

"Die Frau im Musée d’Orsay" von David Foenkinos

Foto Westermann Wallentin im Studio

Gemeinsamer Westermann-Wallentin-Tipp

"Die Frau im Musée d’Orsay" von David Foenkinos

Ein renommierter Professor für Kunstgeschichte schreibt seinen Freunden, sie mögen ihn bitte ab sofort in Ruhe lassen und bewirbt sich am berühmten Musée d’Orsay in Paris. Er will eine Stelle als Museumswärter haben. Aber warum bricht er aus seinem komfortablen Leben aus?

Es ist ohne Zweifel eine gute Geschichte. Woran man das festmachen kann? Dass sie einem noch tagelang im Kopf herumgeht. Dass sie sehr klug erzählt, vom Mut, den es braucht, dem Leben eine Wendung zu geben. Dass eine Liebesgeschichte brutal enden kann, egal wie zart sie beginnt. Dass Bilder und Kunstwerke trösten können, wenn man sich auf ihre Magie einlässt.

Was das Lesen des Romans etwas mühsam macht, ist seine etwas steife, ungelenke Sprache. Da rumpeln und stolpern die Sätze vor sich hin, das ist manchmal fast schon ärgerlich.

Eine Rezension von Christine Westermann und Andreas Wallentin

Literaturangaben:
David Foenkinos: Die Frau im Musée d’Orsay
Aus dem Französischen von Christian Kolb
Penguin Verlag, 240 Seiten, 20 Euro

Stand: 24.05.2019, 09:41