Kristof Magnusson über "Ein Mann der Kunst"

Porträt des Autors Kristof Magnusson

Autor im Gespräch

Kristof Magnusson über "Ein Mann der Kunst"

Was geschieht, wenn ein arrivierter, aber zurückgezogen lebender Künstler auf eine Gruppe von bildungsbeflissenen Kunstinteressierten trifft?

Das ist die Versuchsanordnung in Kristof Magnussons Roman "Ein Mann der Kunst". Was zunächst relativ banal und alltäglich klingt, entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einem Schaulaufen der Befindlichkeiten und Eitelkeiten.

Die Gruppe des Kunstfördervereins besucht den Künstler KD Pratz auf seiner Burg am Rhein. Sie werden zu einem exklusiven Atelierbesuch eingeladen. Der Trumpf der Kunstfreunde ist, dass sie in Aussicht stellen, dem Künstler ein eigenes Museum zu bauen. KD Pratz allerdings reagiert nicht so demütig, wie die Besucher es erwarten.

"Ein Mann der Kunst" ist eine kurzweilige und bitterböse Satire auf den Kunstbetrieb, eitle Künstler und das Bildungsbürgertum, das sich gerne im Glanz der feinen Künste suhlt und sonnt. Absurd, humorvoll und entlarvend. Eine Empfehlung!

Eine Rezension von Barbara Geschwinde

Kristof Magnusson über "Ein Mann der Kunst"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch 15.08.2020 11:42 Min. Verfügbar bis 14.08.2021 WDR 5

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Literaturangaben:
Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst
Verlag Antje Kunstmann, 240 Seiten, 22 Euro

Stand: 14.08.2020, 13:17