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Julia Trompeter über "Frühling in Utrecht"

Julia Trompeter über "Frühling in Utrecht"

Autorin im Gespräch

Julia Trompeter über "Frühling in Utrecht"

Erfahrungsseelenkunde auf Niederländisch. Julia Trompeter lässt eine junge Frau von Berlin in die weit entfernten und doch so nahen Niederlande fliehen.

Der Roman spielt in Utrecht. Schnell wird klar: Die nur scheinbar nicht so großen Mentalitätsunterschiede zu unserem Nachbarland, den Niederlanden zeigen sich im Kleinen. Zum Beispiel beim Radfahren, das ganz anders funktioniert als bei uns: "in dichten Pulks durch die Stadt, am liebsten zu zweit oder dritt nebeneinander her und völlig ins Gespräch vertieft." Mit dieser überraschenden Feststellung beginnt die Erzählerin Klara ihren Aufenthalt.

Geflohen ist sie aus Berlin vor Hauke. Nun also Utrecht, eine spontane Ortswahl. Sie arbeitet in einem Teesalon und lernt den Religionsstudenten Thijs kennen, doch die Bindung ist nur flüchtig, eher Teil eines "anthropologischen Selbstversuchs" – wie sie es nennt. Und dann taucht in ihren Gedanken immer wieder ihr Leben in Berlin auf, die Erfahrungen der Beziehung mit Hauke, die aufgearbeitet sein will.

Eine Buchvorstellung von Terry Albrecht

Julia Trompeter über "Frühling in Utrecht"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch 02.03.2019 11:30 Min. Verfügbar bis 29.02.2020 WDR 5

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Literaturangaben:
Julia Trompeter: Frühling in Utrecht
Schöffling & Co., 264 Seiten, 22 Euro

Stand: 01.03.2019, 13:19