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Jürg Halter über "Gemeinsame Sprache. Gedichte"

Jürg Halter über "Gemeinsame Sprache. Gedichte"

Autor im Gespräch

Jürg Halter über "Gemeinsame Sprache. Gedichte"

Der schweizerische Dichter Jürg Halter beschwört in seinem neuesten Gedichtband die "Gemeinsame Sprache". Damit leistet der 40jährige einen sehr poetischen Beitrag zur Solidarität.

Gesellschaftskritisch, humorvoll und klug – so lassen sich die Gedichte von Jürg Halter auf eine knappe Formel bringen. Der Schweizer Poet befasst sich mit aktuellen und immer gültigen Themen.

So bedichtet er Gefühle, wie die Liebe und die Einsamkeit, widmet sich der Zeit, der Ewigkeit und dem modernen Leben. Aber auch ganz aktuelle Probleme fasst er in Verse: die Umweltzerstörung, den Lockdown, die Überforderung in der digitalisierten Welt, Fremdbestimmung, Künstliche Intelligenz, die Steuerflüchtenden oder den Missbrauch.

Dabei ist Jürg Halter böse und nimmt kein Blatt vor den Mund. Er benennt Missstände und findet dennoch ermutigende, ironische und inspirierende Worte dafür. Zu Recht wird er immer wieder als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dichter bezeichnet.

Mit der dem Gedichtband vorangestellten Widmung betont Jürg Halter die Allgemeingültigkeit seiner Poesie: "Für uns, jene und die anderen".

Eine Rezension von Barbara Geschwinde

Jürg Halter über "Gemeinsame Sprache. Gedichte"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch 13.02.2021 15:01 Min. Verfügbar bis 12.02.2022 WDR 5


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Literaturangaben:
Jürg Halter: Gemeinsame Sprache. Gedichte
Dörlemann Verlag, 152 Seiten, 20 Euro

www.juerghalter.com
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Stand: 12.02.2021, 13:54