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Franziska Fischer über "In den Wäldern der Biber"

Autorin im Gespräch

Franziska Fischer über "In den Wäldern der Biber"

Stand: 08.07.2022, 19:36 Uhr

Nachdem sich Alina von ihrem Freund getrennt und ihren Job gekündigt hat, zieht sie von der Stadt aufs Dorf zu ihrem Großvater. "In den Wäldern der Biber" ist ein Ode an das Landleben und ein Plädoyer für ungewöhnliche Lebensmodelle.

Alina hat eigentlich ein wohlgeordnetes Leben: Einen sicheren Job, eine gemeinsame Wohnung mitten in Frankfurt mit ihrem Freund. Doch dann sie streiten sich, Alina zieht aus, kündigt in einer Übersprungreaktion ihren Job. Ihre beste Freundin ist nicht erreichbar, wirklich viel Freunde hat sie nicht.

Also fährt sie zu Siegfried, ihrem Opa, den sie seit 18 Jahren nicht mehr gesehen hat. In Spechthausen trifft sie nicht nur auf ihren Großvater, der sie, ohne viele Fragen zu stellen, bei sich aufnimmt, sondern auch auf Isabel und Elias. Die beiden Geschwister kamen früher mit ihren Eltern in den Sommerferien zu Besuch, nun wohnen die beiden mit Isabels Tochter Mia in Großvater Siegfrieds altem Haus.

Nachdem Alina ihr gesamtes Leben aufgegeben hat, ergibt sich ein neues Leben in Brandenburg, in Spechthausen. Zwischen Wiesen und Wäldern findet Alina nicht nur ihren Großvater wieder, sondern auch Isabel als neue Freundin und eine neue Liebe kennen.

"In den Wäldern der Biber" ist ein kurzweiliger Roman von Franziska Fischer, der das klassische Vater-Mutter-Kind-Modell auf dem Dorf hinterfragt und mit viel Liebe zu ihren Charakteren die Sehnsucht nach dem Landleben weckt.

Eine Rezension von Jakob Stärker

Franziska Fischer über "In den Wäldern der Biber"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch 09.07.2022 10:58 Min. Verfügbar bis 08.07.2023 WDR 5


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Literaturangaben:
Franziska Fischer: In den Wäldern der Biber
DuMont Buchverlag, 2022
320 Seiten, 22 Euro