Dirk Reinhardt über "Perfect Storm"

Dirk Reinhardt über "Perfect Storm"

Autor im Gespräch

Dirk Reinhardt über "Perfect Storm"

Sechs Jugendliche, die die Verbrechen global agierender Konzerne anprangern – Dirk Reinhardts Jugendroman ist hochpolitisch und spannend erzählt.

Widerstand gegen das NS-Regime, lateinamerikanische Jugendliche auf dem mühsamen Weg in die USA, afghanische Jugendliche, die nach Europa fliehen – die Jugendbücher des Münsteraner Autors Dirk Reinhardt sind immer sehr politisch. Diesmal geht es um Cyberkriminalität und die Verbrechen global operierender Konzerne.

Dylan, Luisa, Felix, Boubacar, Kyoko und Matthew leben über die ganze Welt verstreut. Sie treffen sich im Internet und sind zunächst durch ein Computerspiel verbunden. Doch bald wird aus dem Spiel ernst, denn die sechs Jugendlichen stoßen auf Menschenrechtsverletzungen im Kongo, mit denen US-Konzerne viel Geld verdienen. Als die sechs jungen Leute die Verbrechen öffentlich machen, geraten sie ins Visier der NSA.

Dirk Reinhardt wirft mit seinem hochspannenden Roman die Frage auf, ob Cyberkriminalität gerechtfertigt ist, wenn man damit größere Verbrechen aufdeckt.

Eine Rezension von Dina Netz

Dirk Reinhardt über "Perfect Storm"

WDR 5 Bücher - Autoren im Gespräch 03.04.2021 11:18 Min. Verfügbar bis 02.04.2022 WDR 5


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Literaturangaben:
Dirk Reinhardt: Perfect Storm
Gerstenberg Verlag, 414 Seiten, 18 Euro
ab 14 Jahren

Stand: 02.04.2021, 11:31