Live hören
U 22 - Unterhaltung nach zehn: Satire Deluxe mit Axel Naumer & Henning Bornemann
Außenansicht des Ristorante Alfredo. Großes Fenster mit dem leuchtenden Schriftzug "Ristorante Alfredo".

Das "Alfredo" – 50 Jahre italienische Küche in Köln

Wer keine Pizza verkauft, hat kein italienisches Restaurant? Von wegen! Das wahrscheinlich bekannteste italienische Restaurant Kölns kommt seit genau 50 Jahren ohne Pizza aus. "Alfredo" ist eine Institution, und Inhaber Roberto Carturan ist diesmal unser Gast.

1973 lag Deutschland kulinarisch gesehen noch im Dämmerschlaf, die Allgegenwart internationaler Restaurants in weiter Ferne. In Köln aber eröffnete ein italienisches Ristorante. Es hieß – und heißt bis heute – wie sein Gründer: "Alfredo".

Nicht nur Pizza und Pasta

Während andere italienische Gastronomen schüchterne Versuche mit Pizzerien starteten, gab es bei Alfredo Carturan von Anfang an die volle Bandbreite der gehobenen italienischen Küche. Seine Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt: Das "Alfredo" ist mit einem Michelin-Stern dekoriert und an den meisten Abenden ausgebucht.

Liebe zum Essen und zur Musik

Seit 1999 führt Alfredos Sohn Roberto die Geschäfte und die Küche. Er ist diesmal zu Besuch im Studio. Mit unserem Genussexperten Helmut Gote, der schon mehrfach im "Alfredo" zu Gast war, sowie Moderator Uwe Schulz spricht Roberto Carturan über gutes Essen.

Interviewbild mit Helmut Gote, Roberto Carturan und Uwe Schulz

Helmut Gote, Roberto Carturan und Uwe Schulz

Ein wichtiges Thema ist dabei die Inspiration für delikate Speisen und - überraschenderweise - die Liebe zur Musik; Roberto Carturan ist ein begnadeter Sänger und singt regelmäßig freitags abends in seinem Restaurant. Im Laufe des Gesprächs diskutieren die drei im Studio auch darüber, was die Gesellschaft in schweren Zeiten zusammenhalten kann.

Redaktion: Heiko Hillebrand

Das "Alfredo" – 50 Jahre italienische Küche in Köln

WDR 5 Alles in Butter 21.01.2023 48:27 Min. Verfügbar bis 20.01.2024 WDR 5


Download

Zum Nachkochen – von Roberto Carturan und Helmut Gote: