Mit WDR 5 in die Tiefe

Mit WDR 5 in die Tiefe

WDR 5 ist "Radio mit Tiefgang" und nimmt dieses Motto wörtlich. Die WDR 5 Hörer*innen konnten einmalige Exkursionen ergattern und so an spannende Orte gelangen, die tief unter der Erde liegen und der Öffentlichkeit eigentlich nicht zugänglich sind.

Ralph Erdenberger, Ursula Bachem, Stephan Voigt, Sylvia Tanneberger und Donald Bäcker

Der Ausflug zur Höhle "Windloch" und zur Aggertalhöhle fand bei winterlichen Temperaturen statt. Begleitet wurde die Gewinnerin Ursula Bachem (2 v. l.) von WDR 5 Moderator Ralph Erdenberger, Höhlenforscher Stephan Voigt, der Leiterin der Aggertalhöhle, Sylvia Tanneberger, und dem Meterologen Donald Bäcker.

Der Ausflug zur Höhle "Windloch" und zur Aggertalhöhle fand bei winterlichen Temperaturen statt. Begleitet wurde die Gewinnerin Ursula Bachem (2 v. l.) von WDR 5 Moderator Ralph Erdenberger, Höhlenforscher Stephan Voigt, der Leiterin der Aggertalhöhle, Sylvia Tanneberger, und dem Meterologen Donald Bäcker.

Verkabelt und mit einer Kamera bestückt, seilte sich Höhlenforscher Stefan Voigt durch den engen Zugang ins "Windloch" ab. Von dort aus sendete er Live-Bilder an die Oberfläche.

Auch die WDR 5 Hörerin sollte die Höhlenluft einmal selbst atmen dürfen, deshalb ging es im Anschluss für sie hinab in die nahe gelegene Aggertalhöhle.

Die letzte Führung durch das historische Grotenburg Stadion in Krefeld - bevor es renoviert wird - ist für die WDR 5 Hörer Jürgen Bürgers und Jörg Lemke eine bewegende Zeitreise durch die Geschichte des Fußballs.

Begleitet werden die Gewinner von dem Dortmunder Kabarettisten und Fan Fritz Eckenga und Torwartlegende Werner Vollack. Er stand 1986 beim "Wunder von der Grotenburg" im Tor der Uerdinger. Seine Mannschaft drehte das Europapokalspiel gegen Dynamo Dresden und gewann 7:3 - nachdem sie zur Pause bereits mit 1:3 zurücklagen.

"Schon als Kinder sind wir hier her gekommen", erklären unsere fußballbegeisterten Gewinner aus Krefeld. Ein Autogramm vom Held ihrer Jugend, ist da natürlich Pflicht.

Der Gewinner der Exkursion in die Tiefen des LVR Museums in Bonn: WDR 5 Hörer Ludger Frineburg. Der Blick hinter die Kulissen fesselte auch die mitgereisten Söhne.

Gabriele Uelsberg, die Direktorin des Landesmuseums persönlich führte unsere Gewinnerfamilie aus Krefeld tief in ihre Einrichtung hinunter: ein Hochsicherheits-Gemälde-Depot, archäologische Labore und ein einzigartiger Röntgenbunker zählten zu den unterirdischen Stationen des Rundgangs.

Forscherin Ute Knipprath und Experte für Röntgentechnik Holger Becker veranschaulichten die hoch professionellen und teilweise schwierigen Arbeiten an Jahrtausend alten Objekten. Julian Sander – Galerist und Urenkel des berühmten Rheinland Fotografen August Sander und WDR Kulturjournalistin Stefanie Junker begleiteten die Gewinner.

"Willkommen im WDR", begrüßt Intendant Tom Buhrow Sebastian und Gudrun Wentzek. Sie sind die Gewinner einer einzigartigen Führung durch die Katakomben des WDR. Zusammen mit WDR 5-Moderatorin Anja Backhaus erkunden sie die verborgene Unterwelt.

"Sehr beeindruckend, was man alles braucht, um ein Fernseh- und Radioprogramm auszustrahlen", findet Sebastian Wentzek. In den weit verzweigten Gängen unter dem WDR steckt jede Menge Technik.

Auch die Instrumente der WDR-Big Band werden hier unten gelagert. Klavierbauer Paul Müller gibt unseren Gästen ein kleines Privatkonzert.

Zum Abschluss dürfen die beiden WDR 5 Fans noch ins Hörfunk-Studio. Moderatorin Anja Backhaus erklärt ihren Arbeitsplatz.

Eine Reise zurück in Zeiten des Kalten Krieges: Für Roland Petrick und Peter Bach geht es nach Ahrweiler – in die ehemalige atombombensichere Bunkeranlage der Bundesregierung. Mit dabei WDR 5-Modertator Uwe Schulz, der ehemalige Hörfunk-Sendeleiter des WDR Rüdiger Mahlfeld und die stellvertretende Leiterin der Dokumentationsstätte Anne Theiss.

Im Ernstfall hätten sich die Mitglieder der Bundesregierung hier hin zurückgezogen. Die beiden WDR 5 Hörer bekommen von Anne Theiss eine ganz besondere Führung, denn eigentlich heißt es hier: "Zutritt verboten!"

Auch der WDR hatte im Regierungsbunker ein Sendestudio, um die Bevölkerung im Krisenfall auf den Laufenden zu halten.

Das Forschungszentrum Jülich gehört zu den größten Wissenschaftseinrichtungen in ganz Europa. Elisabeth und Mechtild Kolberg bekommen einen Einblick in die unterirdischen Bereiche des riesigen Areals. Mit dabei ARD-Wissenschaftsmoderator Ralph Caspers.

Unter anderem geht es in den "Lysimeterkeller". Ein Lysimeter ist ein großer in die Erde gelassener Edelstahlzylinder, mit dessen Hilfe in Jülich Dr. Thomas Pütz zum Klimawandel forscht.

Dr. Martin Schultz erklärt was der Supercomputer alles kann. Und das ist einiges: eine Rechenleistung von ungefähr 60.000 Standard-PCs. Das System ist eines der leistungsstärksten in Deutschland.

Stand: 08.11.2019, 15:58 Uhr