WDR 4 Mein Dorf: Haldern

Diakon und Messdiener*innen von St. Georg

WDR 4 Mein Dorf: Haldern

Von Petra Krüll

Die große Musikwelt ist ein Dorf. Das beweist das Haldern Pop Festival jedes Jahr im August. In Haldern, einem Stadtteil von Rees im Kreis Kleve, hat Stefan Reichmann 1985 mit damaligen Messdiener-Freunden das mittlerweile überregional bekannte Musikfestival ins Leben gerufen. Und viele Ehrenamtliche aus dem Dorf machen mit: als Bühnenhelfer, Bäcker und Bierzapfer.

Die Messdienertruppe von einst ist mittlerweile zu einer stattlichen Gemeinschaft angewachsen. Mit 210 Aktiven und Passiven hat die katholische Pfarrgemeinde St. Georg die meisten Messdiener im gesamten Bistum Münster. Darunter sind viele Mädchen und junge Frauen, aber auch Protestanten und Konfessionslose – ein tolles Beispiel für gelebte Ökumene.

"Die Hölle von Haldern"

Normalerweise geht‘s in Haldern sehr beschaulich zu, aber einmal im Jahr ruft der Lauftreff des dortigen Sportvereins "Die Hölle von Haldern" aus. Der Volkslauf für alle Generationen rund ums Reeser Meer hat seinen Namen dem Ausspruch eines Teilnehmers zu verdanken. Der stöhnte nach den letzten Kilometern in brütender Hitze: "Das is ja hier die Hölle, in Haldern".

Ebenso originell wie der Name des Volkslaufs ist der Name eines Vereins in Haldern, der sich 2016 gründete, um den Fortbestand des Jugendheims zu retten: "heimlich erfolgreich e.V." hat mittlerweile 300 Mitglieder und wird durch viele Spenden unterstützt. Von den Geldern wurde das Gebäude gekauft und sukzessive saniert. Fehlt nur noch eine neue Heizungsanlage.

Bestens steht‘s um die Ausgehmöglichkeiten in Haldern. Im Gegensatz zu vielen anderen Dörfern ist hier vom Kneipensterben keine Rede. Es gibt drei Hotels mit Außengastronomie, zwei Pizzerien, zwei Eisdielen und die Haldern Pop Bar, wo immer mal wieder auch Musiker auftreten.

Haldern

WDR 4 Mein Dorf 20.08.2021 10:43 Min. Verfügbar bis 20.08.2022 WDR 4 Von Petra Krüll


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Stand: 13.08.2021, 12:00