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Vier Fragen an Ulrike Kriener

Ulrike Kriener zu Gast beim "Kölner Treff"

Vier Fragen an Ulrike Kriener

Geboren ist sie in Bottrop, in Oberhausen ist sie aufgewachsen. Die Schauspielerin Ulrike Kriener hatte – so sagt sie selbst – eine rebellische Jugend im Ruhrgebiet. Mit 17 Jahren ist sie nach Hamburg ausgebüxt, hat dort ihr Abi gemacht und eine Schauspielschule besucht. Seitdem ist die Wahlmünchnerin in verschiedenste Rollen geschlüpft.

Bekannt wurde Kriener durch die Komödie "Männer" von Doris Dörrie. Sie spielte aber auch die Frau des Hammermörders und ermittelt seit mehr als 15 Jahren als Kommissarin Lucas. Am 22. September kämpft sie sich im ZDF-Film "Fluss des Lebens: Yukon – Ruf der Wildnis" durch die Wildnis Kanadas. Anlass für uns, mal nachzufragen …

Spielen Sie lieber ernste oder heitere Rollen?

"Ehrlich gesagt, hängt es immer wieder von der Geschichte ab, dass mich die Geschichte insgesamt überzeugen muss und insofern ist es wurscht. Es kann traurig sein, es kann lustig sein. Das Lustige ist einfach ein bisschen leichter auszuhalten. Das kann ich auch nicht gut, dass ich irgendwie schwere Szenen spiele und dann sagt der Regisseur 'Aus!' und ich telefoniere jetzt lustig mit meinem Mann oder mit irgendwelchen Freundinnen und habe Spaß und dann gehe ich wieder in die Szene rein. Nein, das geht natürlich nicht. Ich bleibe die ganze Zeit, wenn es geht, irgendwo in der Verfassung, die man für diese Szene hier braucht."

Ulrike Kriener: "Die Geschichte muss mich überzeugen."

WDR 4 Vier Fragen 20.09.2019 00:37 Min. Verfügbar bis 19.09.2020 WDR 4

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Haben Sie ein Talent, von dem niemand etwas weiß?

"Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich da wahnsinnig große Talente habe, aber ich bin handwerklich, glaube ich, nicht ungeschickt. Ich habe Interesse am Einrichten, am Streichen von Wohnungen, am Reparieren. Ich habe Interesse an Strom, weil mein Vater Elektriker war. Ich habe tatsächlich mal gedacht, Mensch, ich gehe doch jetzt bald in Rente, vielleicht lerne ich noch mal richtig was und vielleicht wäre so was wie Elektriker gar nicht schlecht."

Ulrike Kriener hat handwerkliches Talent

WDR 4 Vier Fragen 20.09.2019 00:22 Min. Verfügbar bis 19.09.2020 WDR 4

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Wenn Sie Ihrem 18-jährigen Ich einen Rat geben würden, welcher wäre das?

"Heute würde ich sagen, wenn ich manchmal Fotos von mir sehe: 'Jetzt sei doch mal ein bisschen freundlicher!' Wenn ich zurückdenke, war ich mit 18 echt ziemlich bockig, ein ziemlich bockiges Mädchen, und wenn ich Fotos sehe, dann sieht man mir das auch an. Also, ich hatte eine relative Verschlossenheit und habe oft einen relativ grimmigen Blick auf Fotos. Aber das weiß man ja nicht, wie sich dann später das Leben auch lösen kann oder wie sich schwierige Konstellationen und schwierige Lebensphasen auch verändern und auflösen können. Deswegen: Klar kann ich das heute jetzt schlau sagen, aber geholfen hätte mir das damals auch nichts."

Ulrike Kriener: "Mit 18 war ich ziemlich bockig."

WDR 4 Vier Fragen 20.09.2019 00:39 Min. Verfügbar bis 19.09.2020 WDR 4

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Gibt es etwas, das Sie selbst an sich nicht leiden können?

"Ich bin manchmal sehr faul. Ich kann echt mittlerweile ganz gut abhängen und nichts tun. Ich kann auch mal wirklich richtig träge sein. Ich glaube, das stört mich auch manchmal etwas an mir, dass ich lange Zeit gar nichts tun kann. Ich lasse mich nicht gern kritisieren, also da bin ich nicht so souverän und ich bin vielleicht auch ein bisschen rechthaberisch."

Ulrike Kriener ist manchmal faul

WDR 4 Vier Fragen 20.09.2019 00:25 Min. Verfügbar bis 19.09.2020 WDR 4

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Stand: 18.09.2019, 16:08

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